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Coming-of-Age-Film | Belgien 2016 | 103 Minuten

Regie: Fien Troch

Ein 17-Jähriger wird aus der Jugendhaft entlassen und soll im Haus seiner Tante ein neues Zuhause finden. Dort freundet er sich mit seinem Cousin und dessen Freunden an, die sich von den Erwachsenen unverstanden und unter Druck gesetzt fühlen oder gar missbraucht werden. Die gestörte Kommunikation auf beiden Seiten führt schließlich zu einer Tragödie. Ein ungeschönter Blick auf jugendliche Lebensrealitäten, der an Filme von Gus Van Sant und Larry Clark erinnert und die unsichtbaren Mauern zwischen den Generationen aufzeigt. Auch wenn das Motiv der Jugendgewalt überstrapaziert wirkt, beeindruckt der Film als sensible, unverstellte Studie. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
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Produktionsland
Belgien
Produktionsjahr
2016
Regie
Fien Troch
Buch
Fien Troch · Nico Leunen
Kamera
Frank Van den Eeden
Musik
Johnny Jewel
Schnitt
Nico Leunen
Darsteller
Sebastian Van Dun (Kevin) · Els Dottermans (Kevins Mutter) · Mistral Guidotti (John) · Lena Suijkerbuijk (Lina) · Loïc Bellemans (Sammy)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Coming-of-Age-Film | Drama

Diskussion
Was für ein sanfter Junge dieser Kevin doch ist. 17 Jahre ist er alt, die blonden Haare strubbelig, einer, der mehr schaut als spricht. Kaum vorstellbar, dass es hinter seiner ruhigen Fassade heftig brodelt. Wenn ihn jemand nervt, flippt er aus, dann schlägt er zu. Wie damals, als er den Mann niederprügelte, ihn mit Tritten malträtierte und nicht aufhören konnte. Dafür hat Kevin eine Jugendstrafe abgesessen; nun soll er wieder neu anfangen. „Kevin ist ein guter Junge, wenn er in guten Händen ist“, sagt seine Mutter. Sie selbst bekommt ihren Sohn aber nicht mehr in den Griff und bittet deshalb ihre Schwester Sonja, ihn bei sich aufzunehmen. Bei seiner Tante bekommt der Junge ein Zimmer im Keller, beginnt eine Lehre als Klempner und freundet sich mit seinem Cousin Sammy, mit John und Lina an, in die er sich verliebt. Was will er mehr? Mit seiner Vergangenheit? Ob Kev

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