Skyscraper (2018)

4K UHD. | USA 2018 | 103 Minuten

Regie: Rawson Marshall Thurber

Ein neu errichteter Wolkenkratzer in Hongkong dient dem organisierten Verbrechen als Mittel, um dessen Besitzer um viel Geld zu erpressen. Die Gangster riegeln das Hochhaus hermetisch ab und entfachen einen Brand, haben aber nicht mit einem Ex-FBI-Mann gerechnet, der für die Sicherheit des Komplexes zuständig ist und es im Alleingang mit der Bande aufnimmt. Das ambitionierte B-Movie glänzt mit atemloser Non-Stop-Action und spektakulären Stunts, die geschickt mit der Höhenangst spielen. Ein visuell atemberaubender, geradlinig inszenierter Film, der als nostalgische Erinnerung ans Kino der Attraktionen mit überraschenden Bildeinfällen aufwartet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SKYSCRAPER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Rawson Marshall Thurber
Buch
Rawson Marshall Thurber
Kamera
Robert Elswit
Musik
Steve Jablonsky
Schnitt
Michael L. Sale
Darsteller
Dwayne Johnson (Will Sawyer) · Neve Campbell (Sarah Sawyer) · Chin Han (Zhao Long Ji) · Roland Møller (Kores Botha) · Pablo Schreiber (Ben)
Länge
103 Minuten
Kinostart
12.07.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
4K UHD. | Action | Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit zehn so im Film nicht verwendeten Szenen (21 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dolby_ATMOS engl./dt.)
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Diskussion
„Skyscraper“ ist ein altmodischer Film: Kino der Attraktionen, atemlose Non-Stop-Action und eskapistisches Jahrmarktskino im ursprünglichen, naiv-unschuldigen Sinn. Selbst der Hauptdarsteller, der ehemalige Wrestler Dwayne Johnson, wäre vor 100 Jahren mit seinem muskelbepackten Körper wohl als „stärkster Mann der Welt“ im Zirkus aufgetreten. Ein „reines“ Kino der Attraktionen, das also auf jeden Überbau oder zur Schau getragene Bedeutung wie Patriotismus, Kampf gegen den Terror oder andere Morallehren verzichtet, ist seit Langem ins Feld besserer, ambitionierter B-Movies abgewandert. Noch vor 30 Jahren war ein Film wie „Stirb langsam“ (fd 27 183) eindeutig als „A“-Blockbuster angelegt. Doch da denken die Hollywoodstudios und die Agenten der Stars mittlerweile in anderen Dimensionen. Für „Skyscraper“ hat das den großen Vorteil, dass der Film weniger berechnend ist, nicht bis ins kleinste Detail durchkalkuliert oder darauf abgeglichen, dass er jeden auf der ganzen Welt erreicht und keinen verstört. Das gibt ihm etwas Leicht

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