Bohemian Rhapsody

Biopic | USA/Großbritannien 2018 | 135 Minuten

Regie: Bryan Singer

In den 1970er-Jahren schließen sich vier britische Musiker zur Rockband „Queen“ zusammen und steigen bald zu einer der erfolgreichsten Gruppen der Musikgeschichte auf. Ihrem exaltierten Frontmann Freddie Mercury steigt der Ruhm dabei allerdings zu Kopf, sodass er sich eine jahrelange Auszeit nimmt, bevor er sich für das „Live Aid“-Konzert 1985 noch einmal mit der Band vereint. Eingängige, unterhaltsame Filmbiografie über die Genese der Band und ihres Leadsängers, die vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Musikern und die Ränkespiele im Hintergrund thematisiert. Das Phänomen Queen wird daneben nur oberflächlich gestreift, vermittelt sich aber durch die mitreißenden Musiknummern. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BOHEMIAN RHAPSODY
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2018
Regie
Bryan Singer · Dexter Fletcher
Buch
Anthony McCarten
Kamera
Newton Thomas Sigel
Musik
John Ottman
Schnitt
John Ottman
Darsteller
Rami Malek (Freddie Mercury) · Lucy Boynton (Mary Austin) · Gwilym Lee (Brian May) · Ben Hardy (Roger Taylor) · Joseph Mazzello (John Deacon)
Länge
135 Minuten
Kinostart
31.10.2018
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Musikfilm
Diskussion

Eingängige, unterhaltsame Filmbiografie über die Genese der Band Queen und ihres charismatischen Leadsängers Freddie Mercury in den 1970er-Jahren. Der Film bleibt analytisch oberflächlich, findet aber einen guten Ausgleich zwischen exaltierter Hauptfigur und bodenständigen Nebencharakteren.

Die Zähne waren es. Ein gesundes Selbstbewusstsein und die Gewissheit, dass es Musik sei, in der er, Farrokh Bulsara aka Freddie Mercury, einmal Großes vollbringen würde. Vor allem aber die nach vorne stehenden Zähne, die seinen Rachenraum vergrößern und ihn deshalb mit einer so einzigartigen Stimme gesegnet hatten. Zumindest glaubte das der Sohn britisch-indischer Botschaftsangestellter Zeit seines Lebens. Daher ließ er sein Äußeres nie richten. Ein Glück, denn so behielt die musikalische Lichtgestalt ihre ausnehmend charismatische Erscheinung.

Auch Bryan Singer spielt zu Beginn in seinem Film „Bohemian Rhapsody“ mit dieser bemerkenswerten Äußerlichkeit. Die Zahnprothese, die seinen Hauptdarsteller Rami Malek zu Freddie Mercury machen soll, verleiht ihm neben der grundsätzlichen physiognomischen Ähnlichkeit zusätzlich etwas Verschmitztes. Maleks Me

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