Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 117 Minuten

Regie: Ralf Bücheler

Auf der psychosomatischen Station der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen werden nicht nur schwer verhaltensauffällige Kinder mit Ess- und Schlafstörungen oder Hautkrankheiten behandelt, sondern obendrein und vorneweg auch gleich noch ihre Eltern. Die Erziehungsberechtigten lernen hier, dass sie ihr Verhalten und den Umgang mit ihren Kindern verändern müssen, wenn es ihrem Nachwuchs besser gehen soll. Der weitgehend auf Augenhöhe der Kinder fotografierte Dokumentarfilm plädiert mit viel Humor und Sympathie für eine Art Elternführerschein, offenbart aber auch die Defizite einer im Umgang mit Kindern fundamental verunsicherten Gesellschaft. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Ralf Bücheler · Jörg Adolph
Buch
Jörg Adolph · Ralf Bücheler
Kamera
Daniel Schönauer
Musik
Spiritfest
Schnitt
Anja Pohl
Länge
117 Minuten
Kinostart
11.10.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Ein Dokumentarfilm von Jörg Adolph und Ralf Bücheler über die Erfahrungen einer psychosomatischen Station der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen mit verhaltensauffälligen Kindern und ihren Eltern. Mit viel Humor und Sympathie plädiert er für eine Art Elternführerschein.

„Ein kleines Kind kommt auf die Welt. Und es weiß nichts über die Welt.“ Mit diesem ikonischen Satz beginnt der Dokumentarfilm „Elternschule“ von Jörg Adolph und Ralf Bücheler. Er wirft den Zuschauer in eine Welt, in der Eltern die Schulbank drücken. Kommen Sie und staunen Sie: Erziehung kann so einfach sein, wenn man nur die Kinder versteht. Der Psychologe Dietmar Langer und seine Kollegen wirken zunächst auch ein bisschen wie Zauberlehrer aus „Harry Potter“, die ihren Schülern eine Menge komplizierter Tricks beibringen, von denen diese sich nicht so recht vorstellen können, dass sie wirklich funktionieren. Und oft geht etwas schief. Zaubern wie Erziehung erfordert viel Geduld und viel Übung. Veränderung braucht Zeit.

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