Komödie | Deutschland 2018 | 111 Minuten

Regie: Florian David Fitz

Zwei erfolgreiche Start-up-Yuppies verfallen im Erfolgsrausch auf die Wette, 100 Tage lang auf ihren gesamten Besitz zu verzichten. Alle ihre Güter, Kleider und Gimmicks werden in einer Lagerhalle deponiert, aus der sie pro Tag nur einen Gegenstand zurückholen dürfen. Die Buddy-Komödie will von Konsumverzicht und Nachhaltigkeit handeln, verliert sich aber alsbald in Nebenschauplätzen und einer mit Filmzitaten gespickten Nummernrevue. Auch die über Werbe-Plattitüden herbeizitierte Wohlstandskritik bleibt reines Lippenbekenntnis, da die glattpolierte Hochglanz-Optik die Glaubwürdigkeit und dramaturgische Zugkraft eines nicht am Materiellen orientierten Lebens untergräbt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Florian David Fitz
Buch
Florian David Fitz
Kamera
Bernhard Jasper
Musik
Josef Bach · Arne Schumann · Chester Travis · Jonathan Kluth
Schnitt
Denis Bachter · Ana de Mier y Ortuño
Darsteller
Florian David Fitz (Paul) · Matthias Schweighöfer (Toni) · Miriam Stein (Lucy) · Hannelore Elsner (Renate Konaske) · Wolfgang Stumph (Wolfgang Konaske)
Länge
111 Minuten
Kinostart
06.12.2018
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion

Glatte Buddy-Komödie mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer, die als erfolgreiche Start-up-Yuppies wetten, dass sie 100 Tage auf ihren gesamten Besitz verzichten können. Hinter den Werbe-Plattitüden bleibt die Wohlstandskritik reine Fassade.

Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) sind erfolgreiche Start-up-Yuppies. Das gemeinsame Büro ist ein Wohlfühlort mit Bällebad, 1950er-Kühlschrank und Salatbar; ihre im gleichen Haus gelegenen Wohnungen sind mit Kaminofen und Sneaker-Schrank ausgestattete Luxus-Lofts. Mit Hilfe von Pauls brillanten Programmierfähigkeiten und Tonis Geschäftssinn kassieren die Kindheitsfreunde für ihre neue Smartphone-App vom Internetgigant David Zuckerman – Name, Aussehen und Auftreten sind nicht gerade subtil an den Facebook-CEO Mark Zuckerberg angelehnt – vier Millionen Euro. Auf der abendlichen

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