Mortal Engines: Krieg der Städte

Abenteuerfilm | Neuseeland/USA 2018 | 129 Minuten

Regie: Christian Rivers

Verfilmung des ersten Bands einer Science-Fiction-Reihe über eine Zukunftswelt, in der nach einem verheerenden Krieg die Zivilisation untergegangen ist. Die Menschen leben inzwischen in mobilen Mega-Städten, die sich im Kampf um knappe Ressourcen kleinere Siedlungen einverleiben. Gegen diese Raubstädte und einen Mann, der eine alles zerstörende Waffe aus der alten Welt aktivieren will, verbünden sich eine junge Frau und ein junger Londoner, die sich mit anderen Rebellen zusammenschließen. Die Adaption glänzt durch eine furiose Visualisierung der Zukunftswelt und charismatisch besetzte Figuren, lässt den Protagonisten wie dem Setting durch einen hektischen, wenig originellen Actionplot aber zu wenig Zeit zur Entfaltung. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MORTAL ENGINES
Produktionsland
Neuseeland/USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Christian Rivers
Buch
Fran Walsh · Philippa Boyens · Peter Jackson
Kamera
Simon Raby
Musik
Junkie XL
Schnitt
Jonno Woodford-Robinson
Darsteller
Hugo Weaving (Thaddeus Valentine) · Jihae (Anna Fang) · Stephen Lang (Shrike) · Robert Sheehan (Tom Natsworthy) · Hera Hilmar (Hester Shaw)
Länge
129 Minuten
Kinostart
13.12.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Abenteuerfilm | Actionfilm | Fantasyfilm | Literaturverfilmung
Diskussion

Erster, visuell spektakulärer, aber auch überhasteter Teil einer Science-Fiction-Romanreihe um mobile Mega-Städte, die sich im Kampf um Ressourcen kleinere Siedlungen einverleiben.

 "Screen Age“ steht über einer Vitrine im Museum of London, in der ramponierte Computerbildschirme und Handys ausgestellt sind. Auf einem Sockel in der Nähe stehen zwei Figuren amerikanischer „Gottheiten“ – Abbilder der Minions aus den „Ich – einfach unverbesserlich“-Filmen. Viel mehr ist nicht übrig geblieben vom 21. Jahrhundert: Gut hundert Jahre nach unserer Zeit hat ein verheerender Krieg die Zivilisation dem Erdboden gleichgemacht. In der Welt, in der das Science-Fiction-Epos „Mortal Engines“ spielt, liegt die Apokalypse schon mehr als tausend Jahre zurück. Mittlerweile hat sich eine neue Form menschlichen Zusammenlebens entwickelt: Aus den Überresten der alten Städte wurden mobile urbane Ungetüme errichtet, von denen einige gigantische Ausmaße besitzen; sie durchstreifen als Stadt-Nomaden die verwüsteten Länder auf der Suche nach knappen Ressourcen, insbesondere nach kleineren Städten, deren Rohstoffe sie sich einverleiben.

„Städte-Darwinismus“, nennt Thaddeus Valentine, eine der Hauptfiguren der von Philip Reeve geschaffenen Romanvorlage, diese Lebensweise. Obwohl Valentine als angesehener Londoner Archäologe ei

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