Ailos Reise - Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten

Tierfilm | Frankreich/Finnland/Deutschland 2018 | 86 Minuten

Regie: Guillaume Maidatchevsky

Der französische Biologe Guillaume Maidatchevsky beobachtet im Norden Lapplands ein kleines Rentier von der Geburt an bis zu seinem ersten Jahrestag. Der Film lotet das Verhältnis zu seiner Mutter und die Gruppendynamik in der Herde aus, er schildert das Leben in der rauen Eislandschaft und fängt abenteuerliche Begegnungen mit anderen Tieren ein, darunter Wölfe, Lemminge und ein irrwitzig komisches Hermelin. Durch die „menschelnden“ Protagonisten und einen mitunter arg gefühligen Off-Kommentar nähert sich die Dokumentation fiktionalen Gefilden an, funktioniert aber auch als flammendes Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
AILO'S JOURNEY | AÏLO: UNE ODYSSÉE EN LAPONIE
Produktionsland
Frankreich/Finnland/Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Guillaume Maidatchevsky
Buch
Guillaume Maidatchevsky
Kamera
Daniel Meyer
Musik
Julien Jaouen
Schnitt
Laurence Buchmann
Länge
86 Minuten
Kinostart
14.02.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Tierfilm
Diskussion

Dokudrama über ein junges Rentier im eisigen Norden Lapplands, das von einer Geburt an ein Jahr lang von der Kamera begleitet wird.

In „Die Reise der Pinguine“ beobachtete der französische Regisseur Luc Jacquet ein paar selten komische Vögel bei ihrer Wanderung durchs ewige Eis der Antarktis. Der Film war mehr als nur eine Dokumentation, da er es schaffte, die tierischen Protagonisten zu „menschelnden“ Helden in einem Abenteuer voller Spannung, Witz und Emotionen zu machen. Das funktionierte an der Kinokasse hervorragend; der Film avancierte 2004 zum internationalen Box-Office-Hit, er gewann einen „Oscar“ als bester Dokumentarfilm und zog mit

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