Die sagenhaften Vier

Abenteuer | Deutschland 2018 | 92 Minuten

Regie: Christoph Lauenstein

Sehr freie Adaption des Märchens von den „Bremer Stadtmusikanten“, in der lediglich die Figurenkonstellation aus altem Esel, ängstlichem Wachhund, verwöhnter Hauskatze und esoterisch veranlagtem Gockel übernommen wird. Das konträre Quartett legt einem Meisterdieb das Handwerk und findet so trotz anfänglicher Animositäten zusammen. Der tricktechnisch versierte Animationsfilm begeistert durch seine detailgenaue Figurenzeichnung und viele Anspielungen auf die Filmgeschichte, schwächelt aber in puncto Action, Tempo und Story. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Christoph Lauenstein · Wolfgang Lauenstein
Buch
Christoph Lauenstein · Wolfgang Lauenstein · Jesper Møller
Musik
Andreas Radzuweit
Länge
92 Minuten
Kinostart
18.04.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Abenteuer | Animation | Familienfilm
Diskussion

Sehr freie Adaption des Märchens von den Bremer Stadtmusikanten, in dem sich die Regisseure mit viel Liebe zum Detail mehr über die Figuren als für den Krimiplot interessieren.

Die Märchen der Gebrüder Grimm müssen immer wieder als Grundlage für Leinwandadaptionen herhalten. Schließlich soll auch wirklich jede Generation in den Genuss der berühmten Geschichten kommen. Jene von den „Bremer Stadtmusikanten“ darf da nicht fehlen. Die letzte Verfilmung dieser Vorlage liegt gut 20 Jahre zurück: Die furchtlosen Vier von Eberhard Junkersdorf hielt sich allerdings nur sehr lose ans Original, in dem vier in die Jahre gekommene Tiere von zuhause und vor dem sicheren Tod Reißaus nehmen, um es in Bremen als Musikanten zu versuchen.

Gleiches trifft auch auf die aktuelle Fassung von C

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