Der Name der Rose (Serie)

Historienfilm | Italien/Deutschland 2019 | 413 (acht Folgen) Minuten

Regie: Giacomo Battiato

Eine Serienadaption des gleichnamigen literarischen Welterfolgs von Umberto Eco. Norditalien, anno 1327: Der Franziskanermönch William von Baskerville und sein junger Gehilfe werden gebeten, bestialische Morde in einer Benediktinerabtei aufzuklären, hinter denen angeblich der Teufel höchstselbst stecken soll. Als Schlüssel zu den unheimlichen Vorfällen erweist sich ein berühmt-berüchtigtes Buch. Von der inhaltlichen Vielschichtigkeit von Ecos Roman schimmert in der Adaption wenig durch; die Serie reduziert die Vorlage weitgehend auf den Krimiplot und schafft es nicht, diesem die gebotene Suspense zu verleihen. Ein relativ blasser Hauptdarsteller und eine trotz des Produktionsaufwandes oft steril wirkende Umsetzung der mittelalterlichen Welt schränken das Vergnügen an der Serie ebenfalls ein. Extrem dialoglastig, auffällig spröde inszeniert und ohne jeden künstlerischen Mehrwert plätschert sie acht Episoden lang vor sich hin. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE NAME OF THE ROSE | IL NOME DELLA ROSA
Produktionsland
Italien/Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Giacomo Battiato
Buch
Giacomo Battiato · Andrea Porporati · Nigel Williams
Kamera
John Conroy
Musik
Volker Bertelmann
Schnitt
Stephen O'Connell
Darsteller
John Turturro (William von Baskerville) · Damian Hardung (Adson von Melk) · Michael Emerson (Abt) · James Cosmo (Jorge von Burgos) · Rupert Everett (Bernardo Gui)
Länge
413 (acht Folgen) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Historienfilm | Krimi | Literaturverfilmung | Serie

Heimkino

Verleih DVD
Concorde
Verleih Blu-ray
Concorde
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Diskussion

Norditalien, anno 1327: Der Konflikt zwischen politisch-weltlicher und kirchlich-spiritueller Macht spitzt sich im Mittelalter ein weiteres Mal extrem zu. Da der deutsche Kaiser Ludwig der IV. („Der Bayer“) soeben die Trennung von Politik und Religion verkündet hat und den luxuriös-korrupten Lebenswandel des Papstes im französischen Avignon öffentlich geißelt, wird er kurzerhand vom „Heiligen Stuhl“ exkommuniziert. Bald wird nicht mehr nur mit Worten, sondern auch zunehmend mit Schwertern und Armeen gekämpft, die bereits gen Süden über die Alpen ziehen...

Der junge Adson von Melk (Damian Hardung) steht nach einem stundenlangen Gemetzel in einer gigantischen Blutlache. Umringt von hunderten Toten, hadert er mit seinem pazifistischen Weltbild genauso wie mit seinen inneren Dämonen, da er als Kind von seinem militaristischen Vater wesentlich geprägt wurde. Doch jetzt reicht es ihm: er möchte fortan kein Schwert mehr in die Hand nehmen oder kein Kettenhemd überstreifen, weil in ihm die Erkenntnis gereift ist, dass es hier draußen auf dem Schlachtfeld „keine gerechten Kriege“ gibt. Man könne eben „die Welt nicht durchs Töten ändern“.

John Turturro tritt in die Fußstapfen von Sean Connery –

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