Gräber ohne Namen

Dokumentarfilm | Frankreich/Kambodscha 2018 | 115 Minuten

Regie: Rithy Panh

Der kambodschanische Dokumentarfilmer Rithy Panh nähert sich ein weiteres Mal filmisch der Schreckensherrschaft der Roten Khmer an, indem er sich auf die Suche nach den unbekannten Gräbern seiner ermordeten Familienmitglieder macht. Mit Hilfe buddhistischer Rituale versucht er einen spirituellen Weg des Umgangs mit seinem Trauma zu finden und spürt in Interviews mit anderen Opfern, aber auch mit ehemaligen Tätern die Überzeugung auf, die Seelen der Getöteten würden im Boden nicht zur Ruhe kommen. Der durch poetische Kommentare strukturierte Film weist eine einfühlsame Kameraarbeit auf und kündet vom Wunsch nach Erlösung von der schmerzlichen Last der Vergangenheit. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LES TOMBEAUX SANS NOMS
Produktionsland
Frankreich/Kambodscha
Produktionsjahr
2018
Regie
Rithy Panh
Buch
Rithy Panh · Agnès Sénémaud
Kamera
Rithy Panh · Prum Mesa
Musik
Marc Marder
Schnitt
Rithy Panh
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Pädagogische Empfehlung
- Sehenswert ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

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