A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando

Abenteuer | USA 2019 | 100 Minuten

Regie: Josh Cooley

Der Spielzeug-Cowboy Woody muss sich damit abfinden, von seiner Besitzerin nicht mehr beachtet zu werden. Trotzdem bemüht er sich darum, das bald schulpflichtige Mädchen glücklich zu machen, was gar nicht so einfach ist, nachdem ihr selbstgebasteltes Gabelmännchen bei einem Ausflug verloren gegangen ist. Der vierte Teil der Animationsfilmreihe setzt die Geschichte der sprechenden Figuren auf technisch hohem Niveau fort, bewegt sich inhaltlich aber irgendwo zwischen Remake und einem kompletten Neustart. Während das bislang zentrale Freundschaftsthema allmählich in den Hintergrund tritt, erzählt der Film nun von Selbstachtung und Unabhängigkeit und öffnet die Tür für weitere Fortsetzungen. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
TOY STORY 4
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Josh Cooley
Buch
Andrew Stanton · Stephany Folsom
Musik
Randy Newman
Schnitt
Axel Geddes
Länge
100 Minuten
Kinostart
15.08.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Abenteuer | Animation | Drama | Familienfilm | Fantasy | Komödie

Heimkino

Nur die 3D-BD-Edition enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras enthalten u.a. einen Audiokommentar mit Regisseur Josh Cooley & Produzent Mark Nielsen. Nur die 3D-BD-Edition enthält zudem eine Bonus-Disk, auf der sich eine Reihe von Kurzdokus sowie ein Feature mit sieben im Film nicht verwendeten Szenen (28 Min.) befinden.

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Walt Disney (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., DD7.1 dt.)
DVD kaufen

Der vierte Teil der Pixar-Animationsfilmreihe um sprechende Spielzeugfiguren handelt vom Aussortieren, Wegwerfen und wie man dem Zwang zum ständig Neuen entkommt.

Diskussion

Eigentlich ist die Grundidee der „Toy Story“-Filme zunächst nicht mehr als ein witziges Gedankenspiel: Was wäre, wenn unsere Spielzeuge und Kuscheltiere ein Eigenleben führen würden? Wie würden sie die Welt sehen? Und was könnten sie erleben?

Dass daraus mehrere Filme entstanden, die von Anfang an zu Herzen gingen und weitaus mehr erzählten, ist dem Pixar-Touch geschuldet. Den Geschichtenerzählern und Animatoren des kalifornischen CGI-Studios ist es gelungen, den Figuren Leben einzuhauchen, sie zu Persönlichkeiten zu machen und Themen in diese Sichtweise einzubinden, die das Publikum auf unterschiedlichsten Leveln ansprachen und bewegten.

Toy Story 3“ besitzt ein wunderbares, ja geradezu perfektes Ende. Mit ganz viel Herz und Sinn brachte der Film die Geschichte des Spielzeugcowboys Woody und des Möchtegern-Astronauten Buzz Lightyear zu einem Ende, indem er über das Älterwerden erzählte, über Veränderung und Abschiednehmen –

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