Astor Piazzolla - The Years of the Shark

Dokumentarfilm | Argentinien/Frankreich 2018 | 90 Minuten

Regie: Daniel Rosenfeld

Dokumentarfilm über den streitbaren Vorreiter des Tango Nuevo, den argentinischen Musiker und Komponisten Astor Piazzolla (1921-1992), erzählt aus der Sicht seines Sohnes. Die fragmentarischen Berichte des Mannes, der ein gebrochenes Verhältnis zu seinem Vater unterhielt und zwischen Bitterkeit und Stolz schwankt, werden ergänzt durch bildliches und akustisches Archivmaterial. Dabei nähert sich der Film seinem Protagonisten eher assoziativ als analytisch an und greift auf gängige Klischees vom getriebenen Genie zurück, fesselt aber durch seine Materialfülle und die Musikszenen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
PIAZZOLLA, LOS AÑOS DEL TIBURÓN
Produktionsland
Argentinien/Frankreich
Produktionsjahr
2018
Regie
Daniel Rosenfeld
Buch
Daniel Rosenfeld · Fernando Regueira · Alejandro Carrillo Penovi
Kamera
Ramiro Civita
Musik
Astor Piazzolla
Schnitt
Alejandro Carrillo Penovi
Länge
90 Minuten
Kinostart
07.11.2019
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm | Musikdokumentation

Dokumentarfilm über den streitbaren Vorreiter des Tango Nuevo, den argentinischen Musiker und Komponisten Astor Piazzolla (1921-1992), erzählt aus der Sicht seines Sohnes.

Diskussion

Es ist ein weit verbreitetes Vorurteil, dass Haie etwas Brutales, Verschlagenes, Unbarmherziges und Asoziales an sich haben. Von daher passt der Titel von Daniel Rosenfelds Dokumentarfilm über Astor Piazzolla (1921-1992), „The Years of the Shark“, dann doch wieder – wenn auch ungewollt. Denn der porträtierte Musiker aus dem argentinischen Mar del Plata war kein Hai, sondern „lediglich“ ein genialer, indes mit Vorurteilen belegter visionärer Künstler.

Künstler, mithin Genies, deren Kreativität über pure Reproduktion und Routine hinausgeht, vermitteln in ihrem Tun – besonders Nahestehenden – fast zwangsläufig den Ansch

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