Black Christmas (2019)

Horror | USA 2019 | 93 Minuten

Regie: Sophia Takal

Eine Gruppe kämpferischer Studentinnen zieht sich den Hass einer männlichen Studentenverbindung zu, weil sie sich gegen den frauenfeindlichen Ungeist an ihrer Universität wehren. Bei einer Weihnachtsfeier werden sie von vermummten Gestalten in mörderischer Absicht überfallen. Der Slasher interessiert sich allerdings nicht wirklich für Genderfragen, sondern nimmt eine eher unfreiwillig komische Wende ins Übersinnliche. Das eindimensionale Remake eines Horrorfilms aus dem Jahr 1974 bedient unterhinterfragt die Klischees des Metzel-Genres und verspielt alle interessanteren Ansätze. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BLACK CHRISTMAS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Sophia Takal
Buch
Sophia Takal · April Wolfe
Kamera
Mark Schwartzbard
Musik
Brooke Blair · Will Blair
Schnitt
Jeff Betancourt
Darsteller
Imogen Poots (Riley Stone) · Aleyse Shannon (Kris) · Lily Donoghue (Marty) · Brittany O'Grady (Jesse Bradford) · Cary Elwes (Professor Gelson)
Länge
93 Minuten
Kinostart
12.12.2019
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror | Mystery-Film | Thriller

Remake eines Slashers aus dem Jahr 1974, bei dem in der Weihnachtszeit aufmüpfige College-Studentinnen von vermummten Gestalten niedergemetzelt werden.

Diskussion

Eine Studentin geht in einer Winternacht allein nach Hause. Sie wird verfolgt. Oder doch nicht? Der Schnee liegt tief, und niemand öffnet die Tür, als sie in Panik angesichts einer in ein dunkles Cape gehüllten Person um Hilfe ruft. Sie ist verwirrt und einsam und für einen Augenblick auch erleichtert, als sich die Tür öffnet. Doch im Eingang steht nicht die Rettung, sondern der in ein dunkles Cape gehüllte Tod. Augenblicke später liegt die Studentin im Schnee. Mit einem Eiszapfen in der Brust.

So beginnt eigentlich ein klassischer Slasher-Film der 1980er-Jahre, ähnlich unbeholfen inszeniert, schlecht dramatisiert und gespielt wie in „Black Christmas“ von Sophia Takal. Im Original „Black Christmas“ (1974) von Robert Clark war es noch nicht üblich, die Zuschauer mit einem „Schock“-Prolog in den Film zu ziehen. Der kam erst mit „

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