Serie | USA 2019 | 432 (Staffel 1, 10 Folgen) Minuten

Regie: Brad Anderson

Ein Serien-Spin-off zum „Bourne“-Franchise. Die erste Staffel blickt zurück in die Zeit des Kalten Krieges, in der der KGB mittels Drogen, Folter, Hypnose und Kampftraining unfreiwillige Probanden zu „Assets“ formt, die nach der „Ausbildung“ keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit haben und in eine Existenz schlüpfen, die der Geheimdienst für sie vorgesehen hat, um sie irgendwann als Killer zu „aktivieren“. Diese Vorgeschichte wird verknüpft mit Handlungssträngen aus der Gegenwart, in der auch die CIA ein ähnliches Programm hat und in verschiedenen Weltteilen Schläfer-Agenten zum Einsatz bringt. Die Serie fokussiert auf verschiedene solcher „Assets“ und ihre Identitäts-Konflikte und umspielt den Widerstand von Persönlichkeit und Gewissen gegen einen nach totaler Kontrolle strebenden Machtapparat. Auch wenn die Action dabei nicht ganz so fulminant inszeniert ist wie in den Filmen, gelingt dank der psychologisch-dramatischen Elementen spannende Unterhaltung. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TREADSTONE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Brad Anderson · Alex Graves · Salli Richardson-Whitfield · Wayne Yip · Ramin Bahrani
Buch
Tim Kring · Tyler Hisel
Kamera
Ferran Paredes · Thomas Kloss Kloss · Paolo Carnera
Musik
Jordan Gagne · Jeff Russo
Schnitt
Tim Kinzy · Harry B. Miller III · Andrew Seklir
Darsteller
Jeremy Irvine (J. Randolph Bentley) · Tracy Ifeachor (Tara Coleman) · Omar Metwally (Matt Edwards) · Hyo-Joo Han (SoYun) · Brian J. Smith (Doug McKenna)
Länge
432 (Staffel 1, 10 Folgen) Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Serie | Thriller

Ein Serien-Spin-off zum "Bourne"-Franchise um ein verdecktes Programm der Geheimdienste, bei dem Menschen so "optimiert" werden, dass sie als perfekte Killermaschinen fungieren. Dabei geht es u.a. um die Vorgeschichte des Programms im Kalten Krieg.

Diskussion

Rund vier Jahre nach Paul Greengrass’ Agententhriller „Jason Bourne“, dem bisher letzten Kinofilm der 2001 mit Die Bourne Identität gestarteten Reihe nach Robert Ludlums Romanen, dehnt sich das Franchise weiter aus – in Form einer 10-teiligen Miniserie. Und die Facette des Erzähluniversums, die hier eröffnet wird, ist mindestens so dunkel und bedrohlich wie in den Bourne-Filmen vorgezeichnet. Die Serie beginnt zunächst im Deutschland 1973; gleich in den ersten Szenen sieht man einen Mann, der mit starrem Blick, schweißgebadet und vom Schlafentzug halb besinnungslos auf einem Stuhl in einem kerkerartigen Kellerraum sitzt. Seine Peiniger versuchen, J. Randolph Bentley (Jeremy Irvine), dazu zu bringen, auf drei vermummte und gefesselte Personen zu schießen; der junge Mann versucht, diesem Druck zu widerstehen. Zunächst.

Kurz darauf hat Bentley die „Prüfung“ offenbar bestanden – doch nur, um sich blitzartig gegen den Leiter des makabren Tests, Dr. Meisner (

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