Dollar Mambo

- | Mexiko/Spanien 1993 | 80 Minuten

Regie: Paul Leduc

Ein Nachtclub in Panama. Allabendlich finden sich Hafenarbeiter, kleine Ganoven und müßiggängerische Jugendliche zusammen, um den Tänzen und Taschenspielertricks der Varietékünstler beizuwohnen. Die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum vermischen sich und machen den Club zu einem Fest trotziger Lebensfreude. Als Soldaten das Etablissement stürmen, kippt die spielerische Situation um in blutigen Ernst. Ein auf der US-amerikanischen Invasion in Panama 1989 fußendes, zugleich überaus sinnliches wie hochpolitisches Musical. Seine aus einfachen Mitteln entwickelte, überbordende Filmsprache, die fast ohne gesprochene Worte auskommt, vertraut ganz der Kraft ihrer Bilder und der Dynamik der Fantasie. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
DOLLAR MAMBO
Produktionsland
Mexiko/Spanien
Produktionsjahr
1993
Regie
Paul Leduc
Buch
Jaime Avilés · José Joaquín Blanco · Héctor Ortega · Juan Tovar · Paul Leduc
Kamera
Guillermo Navarro
Musik
Eugenio Toussaint
Schnitt
Guillermo Sanchez Maldonado
Darsteller
Roberto Sosa (Roberto) · Dolores Pedro (Jenny) · Javier Molina · Kandido Uranga · Eduardo López Rojas
Länge
80 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-

Diskussion
Ein Nachtclub in der Nähe des Panama-Kanals: Hafenarbeiter, Matrosen, müßiggängerische Jugendliche, kleine Ganoven - und natürlich die Künstler: ein Bauchredner, ein Transvestit, der unvermeidliche Magier und, nicht zu vergessen, die Mambo-Tänzerinnen. Man kennt sich, und man kennt die billigen Tricks der Darbietungen. Dennoch springt allabendlich der Funke über, vermischen sich die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum. Als Soldaten in Kampfanzügen mit Gasmasken und Waffen in diesen Mikrokosmos eindringen, kippt die spielerische Situation in blutigen Ernst um: eine der Tänzerinnen wird vergewaltigt und tötet sich in Folge selbst. Auch wenn sich später die Einheimischen mit den Invasoren zu arrangieren scheinen - der

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren