Total Eclipse - Die Affäre von Rimbaud und Verlaine

- | Frankreich/Großbritannien 1995 | 108 Minuten

Regie: Agnieszka Holland

Verfilmung der leidenschaftlichen, zerstörerischen Beziehung zwischen den Dichtern Arthur Rimbaud und Paul Verlaine. Ohne der künstlerischen Bedeutung der beiden gerecht zu werden, folgt der Film nur den äußeren Ereignissen. So überwiegen die üblichen Klischees des rebellierenden Dichters, die wenig von seiner geistigen Auseinandersetzung vermitteln. Dazu trägt nicht zuletzt auch die konventionelle Art der Inszenierung wesentlich bei.

Filmdaten

Originaltitel
TOTAL ECLIPSE
Produktionsland
Frankreich/Großbritannien
Produktionsjahr
1995
Regie
Agnieszka Holland
Buch
Christopher Hampton
Kamera
Giorgos Arvanitis
Musik
Jan A.P. Kaczmarek
Schnitt
Isabel Lorente
Darsteller
Leonardo DiCaprio (Arthur Rimbaud) · David Thewlis (Paul Verlaine) · Romane Bohringer (Mathilde Verlaine) · Dominique Blanc (Isabelle Rimbaud) · Nita Klein (Rimbauds Mutter)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12

Heimkino

Verleih DVD
BMG (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.), Concorde (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
Worin besteht der besondere Reiz der Verfilmung einer Künsterbiografie oder zumindest eines Teils derselben? Die Frage wäre schon einzuschränken, denn längst nicht jeder Künstler führt ein Leben, das für einen (publikumswirksamen) Film ergiebig und attraktiv genug wäre. Was eine Adaption provoziert, ist natürlich meistens die kolportierte Leidenschaftlichkeit des Artisten, seine Bedingungslosigkeit sich selbst und der Gesellschaft gegenüber, die das Leben mitten in der Zivilisation zum Abenteuer macht. Daß dabei die Zusammehänge von Kunst und Leben ganz im Sinn der "Story" gehörig vereinfacht, ja verfälscht werden, ist eine Binsenweisheit. Die Einzigartigkeit eines Künsterlebens und seiner Schöpfungen war eben noch nie ein Garant für einen übe

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