Eine Stadt zittert vor Solo

Dienstag, 13.08.2019

Zur Erinnerung an den am 8.8.2919 verstorbenen Regisseur Jean-Pierre Mocky

Diskussion

Ein französisch-belgischer, nach den Studentenunruhen (1968) entstandener Kriminalfilm, der das Problem des jugendlichen Radikalismus mit seinen politischen und moralischen Konsequenzen aufgreift, inszeniert von dem am 8.8.2019 verstorbenen französischen Regisseur Jean-Pierre Mocky. Solo - das ist eine Gruppe von Studenten mit revolutionärer Gesinnung: Sie wollen Korruption und Verlotterung in der Gesellschaft ausrotten - und weil das nicht anders geht, eben mit Terror und Maschinenpistolen. Denn das Treiben ihrer reichen Väter und deren Generation ekelt sie an. Ihre letzte Tat war ein Überfall auf eine Villa bei Paris, in der eine Sexparty mit älteren Herren und blutjungen Mädchen stattfand. Achtzehn Leichen lagen danach herum. Ein Mitglied von Solo ist der junge Virgil (Denis le Guillou). Als dessen älterer Bruder (gespielt von Jean-Pierre Mocky selbst), der als Schiffsmusiker und Schmuggler arbeitet, von einer seiner Reisen nach Hause kommt, erfährt er, in was Virgile involviert ist - und möchte den Jüngeren von dem nächsten Attentat abhalten und vor der Polizei schützen.

Hier geht es zum Film in der arte Mediathek


Lesetipp:

Zum Tode von Jean-Pierre Mocky (6.7.1933-8.8.2019)


Foto: arte


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