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Nachts, wenn der Teufel kam

Dienstag, 24.03.2020

Bis 21.4. in der arte-Mediathek

Diskussion

Ein deutscher Kriminalfilm-Klassiker der 1950er, inszeniert von Robert Siodmak, der zuvor während seines Hollywood-Exils das Genre des Film noir mitgeprägt hatte, mit Filmen wie „Rächer der Unterwelt“, „Die Wendeltreppe“ oder „Der schwarze Spiegel“. Angesiedelt ist „Nachts, wenn der Teufel kam“ im kriegsgebeutelten Hamburg des Jahres 1944: Eine Serie von Frauenmorden erschüttert die Stadt. Ein Kriminalkommissar (Claus Holm) nimmt die Ermittlungen auf und gerät schließlich auf die Spur des geisteskranken Täters (Mario Adorf), der für die Serienmorde verantwortlich ist – doch gerät er mit seinen Ermittlungsergebnissen mit dem örtlichen des SS-Gruppenführer aneinander: Die nationalsozialistische Führungsspitze der Stadt will in einer Zeit, in der der Zweite Weltkrieg sich immer mehr zu Ungunsten des Regimes entwickelt, die Enthüllung der Tatsache, dass ein Serienmörder jahrelang unentdeckt wüten konnte, gerne mit Schweigen begraben. Ein vielschichtiger, atmosphärisch Inszenierter Krimi, der diverse Bundesfilmpreise kassierte und Robert Siodmak half, endgültig wieder in der deutschen Filmszene Fuß zu fassen. - Ab 16.

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