Szene aus „Was man von hier aus sehen kann“
Szene aus „Was man von hier aus sehen kann“ (© Claussen + Putz/Frank Dicks)

Was man von hier aus sehen kann

Pointierte Tragikomödie um ein Dorf mit schrulligen Figuren - bis 1.10. in der ARD-Mediathek

Veröffentlicht am
18.09.2026 - 09:30:37
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Für das Mädchen Luise (Ava Petsch), das behütet in einem Dorf im Westerwald bei seiner Großmutter aufwächst, ändert sich das Leben an jenem Tag, nachdem seine Oma Selma (Corinna Harfouch) von einem Okapi geträumt hat. Denn dies hat stets zur Folge, dass binnen 24 Stunden jemand aus dem Dorf stirbt. Jahre später verliebt sie sich als junge Frau (Luna Wedler), trägt aber die Last der Vergangenheit weiter in sich. Nach langer okapifreier Zeit vermeldet Selma zudem, dass sie erneut den alten Traum hatte, und das Dorf versinkt in Panik.

Um diese Kerngeschichte herum drapiert die Romanverfilmung von Aron Lehmann zahlreiche schrullige Figuren und entfaltet dank einer sorgsamen Inszenierung kongenial die Balance aus Ironie und Intimität. Mit pointierten Dialogen und sparsamer Musikuntermalung demonstriert der Film, wie ungeschönt und schwerelos sich von Tod und Liebe erzählen lässt. – Sehenswert ab 14.

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