Binnen von 24 Stunden klickten mehr als 700 Millionen Zuschauer auf den Trailer von „Spider-Man: Brand New Day“, als die erste Vorschau im März online ging. Diese überwältigende Neugier auf das neue Marvel-Spektakel verspricht für den Kinostart am Donnerstag, 23. Juli, eine wahre Welle insbesondere junger Zuschauer. Wobei das Interesse der Gen Z nicht nur von der generellen Popularität des beliebten Superhelden, sondern auch von den vielversprechenden erzählerischen Elementen angespornt wird.
Wenn am Donnerstag „Spider-Man: Brand New Day“ startet, das neue Abenteuer des von Tom Holland verkörperten Spinnenmanns, hält die Kinobranche den Atem an. Denn schon der erste Trailer des Films, der im März veröffentlicht wurde, brach alle Rekorde: 718,6 Millionen Aufrufe innerhalb der ersten 24 Stunden signalisierten ein gewaltiges Interesse am brandneuen Tag von Spidey.
Dass die Vorfreude auf das Superheldenspektakel solche Wellen schlägt, hängt gewiss auch damit zusammen, dass Spider-Man seit jeher der beliebteste Held aus dem Haus Marvel ist; zudem spielen mit Zendaya und Holland zwei der aktuell wichtigsten Jungschauspieler aus Hollywood mit. Doch auch die inszenatorischen Vorzeichen sind vielversprechend. Mit Destin Daniel Cretton hat ein Filmemacher die Regie übernommen, der als Showrunner der Serie „Wonder Man“ dem „Marvel Cinematic Universe“ mit Charme und Witz zu neuer Energie verholfen hat. Das Drehbuch stammt überdies von Chris McKenna und Erik Sommers, was auf eine stimmige Weiterentwicklung der Figuren hoffen lässt.
Wenn man den Trailern vertraut, setzt „Spider Man: Brand New Day“ nicht nur auf knallige Action, sondern hat auch das Zwischenmenschliche im Blick – vor allem die Bande zwischen Peter Parker alias Spider-Man, seiner Liebsten MJ und seinem Freund Ned, die er in „No Way Home“ (2021) zum Wohle aller dem Vergessen überantwortete.
Neue Helfer und Gegenspieler
Außerdem bekommt Spidey neue Helfer und Gegner an die Seite gestellt. Mit dem von Mark Ruffalo gespielten Bruce Banner alias Hulk steht ihm ein weiterer Avenger ratend und durchaus handgreiflich bei. Und mit dem verbitterten, von Rache getriebenen „Punisher“ Frank Castle (Jon Bernthal) mischt eine ganz anders gelagerte Helferfigur mit. Auf der Gegenseite ist die „Hand“ am Werk, eine verbrecherische Untergrundorganisation, deren Ninja-Krieger auch Superhelden das Leben schwer machen. Zusammen mit dem Superschurken Scorpion alias Mac Gargan (Michael Mando) weckte jedoch vor allem eine dubiose Kapuzengestalt das Interesse der Fans, die über telekinetische Kräfte verfügt. Im Internet kursieren die wildesten Spekulationen über die von Sadie Sink verkörperte Figur, deren Rollenname immer noch geheim gehalten wird. Vielleicht handelt es sich bei dieser mysteriösen Gestalt ja um die Mutantin Jean Grey aus dem „X-Men“-Universum, die eine Verschränkung dieses Franchises mit der „Avengers“-Welt vorantreibt, um im Herbst dieses Jahres in „Avengers: Doomsday“ zu kulminieren?
Die gewaltige Welle solcher Spekulationen rund um „Spider-Man: Brand New Day“ verspricht jedenfalls einen großen Tag fürs Kino, wenn das 38. Filmabenteuer aus dem „Marvel Cinematic Universe“ am Donnerstag endlich startet. Vielleicht wird das ja sogar der Auftakt eines coolen Kinosommers, bei dem sich aus dem neuen Interesse der Gen Z am Kino eine bleibende Leidenschaft entwickelt.