Ein ehrenwerter Gentleman

Komödie | USA 1992 | 112 Minuten

Regie: Jonathan Lynn

Ein kleiner Betrüger aus Florida nutzt die Namensgleichheit mit einem verstorbenen Abgeordneten, um sich in den Washingtoner Kongreß wählen zu lassen. Im Handumdrehen beherrscht er die Tricks einer sich hemmungslos bereichernden Politikerkaste, bis er sein Gewissen entdeckt und sich für die politische Moral stark macht. Eine unentschlossen zwischen Star-Kino, modernem Märchen und politischer Satire schwankende Inszenierung untergräbt das kritische Potential des Drehbuchs. Alles in allem nur mäßig komisch. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE DISTINGUISHED GENTLEMAN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1992
Regie
Jonathan Lynn
Buch
Marty Kaplan
Kamera
Gabriel Beristain
Musik
Randy Edelman
Schnitt
Tony Lombardo · Barry B. Leirer
Darsteller
Eddie Murphy (Thomas Jefferson Johnson) · Lane Smith (Dick Dodge) · Sheryl Lee Ralph (Miss Loretta) · Joe Don Baker (Olaf Anderson) · Victoria Rowell (Celia Kirby)
Länge
112 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Diskussion
Nein, man hat sich nicht in "Malcolm X" (fd 30 093) verirrt. Das unter den Vorspann gelegte Sternenbanner geht nicht in Flammen auf. Und es geht auch nicht um Rassismus, obwohl "Ein ehrenwerter Gentleman" die US-Gesellschaft so schwarz-weiß zeichnet, wie es sich Spike Lee kaum leisten könnte. Alle Sympathieträger des Films sind Farbige oder Latinos; alle Weißen sind korrupt und gierig bis auf die Knochen - oder sie sind Opfer, wie das krebskranke Mädchen und seine Mutter in ihrem Kampf gegen eine gewissenlose Umweltpolitik.

Der Reihe nach: Wieder einmal

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