Dieu seul me voit

- | Frankreich 1998 | 120 Minuten

Regie: Bruno Podalydès

Ein junger tollpatschiger Mann, der sich weder privat noch politisch einzuordnen versteht, stolpert von einer Beziehung in die nächste, bis er doch noch seine wahre Liebe findet. Eine sympathisch entwickelte und überzeugend gespielte Beziehungskomödie vor dem Hintergrund des Verlusts (linker) politischer Ideale, die liebevoll ihre Protagonisten ironisiert, ohne sie dem Spott preiszugeben. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DIEU SEUL ME VOIT | VERSAILLES-CHANTIERS
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1998
Regie
Bruno Podalydès
Buch
Bruno Podalydès
Kamera
Pierre Stoeber
Schnitt
Joële van Effenterre · Suzanne Koch · Marie-France Cuénot
Darsteller
Denis Podalydès (Albert Jeanjean) · Jeanne Balibar (Anna Festival) · Isabelle Candelier (Sophie) · Cécile Bouillot (Corinne) · Jean-Noël Brouté (Otto)
Länge
120 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Eine Straßenkreuzung in einer Kleinstadt. Auf dem Zebrastreifen bemüht sich ein orientierungslos wirkender Mann, einer Passantin Auskunft zu geben. Wahlplakate der kommunistischen Partei sind auf eine Hauswand geklebt. Ein Aktivist bietet „L’Humanité“, das Presseorgan der Kommunisten, an der Straßenecke feil. Der ewige Zweifler und Zauderer Albert würdigt ihn jedoch keines Blickes. Ihm bereitet es bereits Schwierigkeiten, eine eindeutige Auskunft zu erteilen, wie kann er sich da politisch festzulegen? Dabei engagiert er sich als ehrenamtlicher Helfer im Wahlbüro von Versailles, gehört einer Filmcrew an, die vor einer imposanten architektonischen Kulisse den linken Bürgermeister von Toulouse ins rechte Licht zu rücken versucht. Als das Rote Kreuz um potenzielle Blutspender wirbt, maßregelt er sogar seinen Freund Otto, sich immer aus allem heraushalten zu wollen, mit der Folge, dass beide im Spenderbus einen Ohnmachtsanfa

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