Tic Code

Drama | USA 1998 | 89 Minuten

Regie: Gary Winick

Ein 12-jähriger New Yorker Junge, der unter dem Tourette-Syndrom leidet, trifft durch seine Leidenschaft fürs Jazz-Piano auf einen schwarzen Saxofonisten, der unter derselben "Behinderung" leidet. Nach vielen Problemen wächst schließlich eine neue Familie zusammen. Konventionell inszeniert und thematisch etwas überfrachtet, kann der Film durch seine ernsthafte Auseinandersetzung mit der weitgehend tabuisierten "Krankheit", seine sympathische Botschaft für die Musik als "heilende" Kraft sowie das authentische Spiel des jungen Hauptdarstellers für sich einnehmen. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
THE TIC CODE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Gary Winick
Buch
Polly Draper
Kamera
Wolfgang Held
Musik
Michael Wolff
Schnitt
Bill Pankow · Kate Sanford
Darsteller
Christopher Marquette (Miles) · Gregory Hines (Tyrone Pike) · Polly Draper (Laura) · Desmond Robertson (Todd) · Carol Kane (Miss Gimpole)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
e-m-s (1.85:1, DS engl./dt.)
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Diskussion
Der Titel deutet an, um was es geht: um Menschen, die „einen Tick haben“. Der zwölfjährige Miles leidet unter dem Tourette-Syndrom, einer neurologischen erblichen Störung, die ihn immer wieder zwingt, unvermittelt Grimassen zu schneiden oder seltsame Geräusche und eigenartige Redewendungen auszustoßen. Nur wenn er schläft oder Klavier spielt, treten die Symptome nicht auf. Und die Musik ist es auch, die Miles hilft, mit seiner „Krankheit“ und den daraus resultierenden Problemen fertig zu werden. In der Schule versucht man, ihn mit Medikamenten ruhig zu stellen, der Klassen-Rowdy hänselt ihn ständig, seine Mutter Laura begegnet ihm mit übertriebener Fürsorge und sein Vater, ein Musiker, hat nicht zuletzt wegen Miles „Störung“ die Familie verlassen. So sucht Miles mit seinem gleichartig

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