Get Carter

Gangsterfilm | Großbritannien 1971 | 112 Minuten

Regie: Mike Hodges

Ein Londoner Berufskiller fährt nach Newcastle, um den Tod seines Bruders zu rächen. Außergewöhnlicher britischer Gangsterfilm, dessen spannungsvolle Charakterisierung der Hauptfigur zwischen äußerer Emotionslosigkeit und plötzlichen Wutausbrüchen stilbildend wirkte. In seiner Härte und Kompromisslosigkeit durchaus repräsentativ für eine bestimmte Strömung des 70er-Jahre-Kinos. (Ursprünglicher Kinotitel: "Jack rechnet ab"; Remake: "Get Carter - Die Wahrheit tut weh", 2001)

Filmdaten

Originaltitel
GET CARTER
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
1971
Regie
Mike Hodges
Buch
Mike Hodges
Kamera
Wolfgang Suschitzky
Musik
Roy Budd
Schnitt
John Trumper
Darsteller
Michael Caine (Jack Carter) · Ian Hendry (Eric Paice) · Britt Ekland (Anna Fletcher) · John Osborne (Cyril Kinnear) · Tony Beckley (Peter)
Länge
112 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; nf
Genre
Gangsterfilm

Diskussion
Die Beerdigung seines Bruders soll Mitte der Woche in Newcastle stattfinden; bis zum Wochenende will der Profikiller Jack Carter wieder in London zurück sein, dort seiner „Arbeit“ nachgehen, mit seiner Geliebten schlafen und so tun, als ob nichts geschehen sei. Der Mörder seines Bruders wird dann nicht mehr leben. Für Carter ist das ein Job wie jeder andere, mag er in diesem Fall auch auf eigene Rechnung gehen. Carter weiß, wo er suchen muss. Er kennt sie alle von früher: Cyril Kinnear, inzwischen Pate von Newcastle, Eric Paice, sein früherer Kollege, der jetzt Kiennears Chauffeur und Sekretär spielt; schließlich Cliff Brumby, dem sämtliche Vergnügungsetablissements in Westsea und Umgebung gehören. Alle könnten etwas mit dem „Trauerfall“ in seiner Familie zu tun haben, den keiner in der heruntergekommenen Küstenstadt als Resultat eines Verbrechens anerkennen will. Als Fremdkörper in seiner Geburtsstadt wirbelt Carter ent

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