Meyer Lanski - Amerikanisches Roulette

Biopic | USA 1999 | 93 Minuten

Regie: John McNaughton

Die in Rückblicken erzählte Lebensgeschichte des amerikanischen Gangsters Meyer Lanski, der nach Anfängen als Mafiabuchhalter in den 1930er- und 1940er-Jahren zum führenden Mitglied der "ehrenwerten Gesellschaft" aufstieg. Das ambitionierte Biopic will Sympathie für den im Alter schwächelnden Patriarchen wecken, erreicht dies aber nur in Ansätzen. Zu oberflächlich und selbstgefällig wird der mehrfache Mörder beleuchtet, wobei häufig auf seine jüdische Abstammung sowie auf antisemitische Tendenzen verwiesen wird. Darstellerisch weitgehend überzeugend, stört zudem der episodische Charakter des Films. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LANSKI
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
John McNaughton
Buch
David Mamet
Kamera
John A. Alonzo
Musik
George S. Clinton
Schnitt
Elena Maganini
Darsteller
Richard Dreyfuss (Meyer Lanski) · Eric Roberts (Ben Siegel) · Anthony LaPaglia (Charlie Luciano) · Beverly D'Angelo (Teddy Lanski) · Max Perlich (Meyer Lanski (im Alter von 20))
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic | Gangsterfilm

Heimkino

Verleih DVD
e-m-s
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Diskussion
Ein Gangsterfilm nach der „Goldenen Ära“ der Mafia, das ist McNaughtons Soziogramm über Meyer Lanski, die graue Eminenz des organisierten Verbrechens. Schon der Einstieg bemüht sich sichtlich, eine Distanz zu jenen Filmen herzustellen, die das Genre mit ihren Bildern geprägt haben. Man steigt nicht inmitten einer wilden Schießerei oder einer angespannten Spieltisch-Szene in die Handlung ein, sonder

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