Der Zimmerspringbrunnen

- | Deutschland 2001 | 94 Minuten

Regie: Peter Timm

Ein ehemaliger DDR-Wohnungsverwalter schult nach jahrelanger Arbeitslosigkeit zum Vertreter um und kreiert einen "ostalgischen" Zimmerspringbrunnen, der zum Verkaufsschlager wird, während seine Ehe allmählich zu scheitern scheint. Eine nicht gerade bildgewaltige, aber präzis inszenierte, von spielfreudigen Darstellern und einem guten Drehbuch getragene Komödie über deutsch-deutsche Befindlichkeiten, die einen bissig-ironischen Blick zurück in die Gegenwart wirft. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2001
Regie
Peter Timm
Buch
Kathrin Richter · Ralf Hertwig
Kamera
Achim Poulheim
Musik
Rainer Oleak
Schnitt
Barbara Hennings
Darsteller
Götz Schubert (Hinrich Lobek) · Simone Solga (Julia Lobek) · Gustav Peter Wöhler (Uwe Strüver) · Hermann Lause (Dr. Boldinger) · Bastian Pastewka (Thomas Hamann)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Universal
DVD kaufen
Diskussion
Schon in seinem ersten Spielfilm („Meier“, fd 25 640) setzte sich der aus den neuen Bundesländern stammende Regisseur und Autor Peter Timm 1986 mit den Alltags-Widrigkeiten in der DDR auseinander. Der „Ernst-Lubitsch-Preis“ für die beste Komödie war der Lohn – und auch nach der Wende war Timm der Erste, der die Wiedervereinigungseuphorie seiner ehemaligen Landsleute parodistisch aufs Korn nahm („Go, Trabi, Go“, fd 28 751). Nach einem Jahrzehnt des Zusammenwachsens zieht er mit „Der Zimmerspringbrunnen“ ein komödiantisches Resümee, bei dem vor allem der ehemalige Kabarettist Timm den Ton angibt. Der Film erzählt die Geschichte des Ex-Plattenbau-Wohnungsverwalters

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren