Krimi | Deutschland 2002 | 108 Minuten

Regie: Robert Schwentke

Ein Kriminalkommissar erpresst einen jungen Kollegen zur Zusammenarbeit und kommt bei der Suche nach seiner Tochter einem Serienkiller auf die Spur, der im Auftrag von Kunstsammlern die tätowierte Haut seiner Opfer zu Markte trägt. Ein kruder, mit drastischen Splatter-Effekten durchsetzter Krimi, der sein tiefschwarzes Szenario durchaus konsequent durchbuchstabiert und eine ebenso menschenfeindliche wie radikal trostlose Welt ohne Moral und Orientierung beschreibt.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2002
Regie
Robert Schwentke
Buch
Robert Schwentke
Kamera
Jan Fehse
Musik
Martin Todsharow
Schnitt
Peter Przygodda
Darsteller
August Diehl (Marc Schrader) · Christian Redl (Hauptkommissar Minks) · Nadeshda Brennicke (Maya Kroner) · Johan Leysen (Frank Schoubya) · Monica Bleibtreu (Roth)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Krimi

Heimkino

Verleih DVD
BMG
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Diskussion
Der Film eröffnet mit einem rätselhaften Schockbild, das ein Setting variiert, das man zuletzt wiederholt in einschlägig anpolitisierten Videoclips, etwa der britischen Gruppe „Leftfield“, sehen konnte: der Mensch als Fremder, inmitten einer unwirtlichen urbanen Architektur. Hier stolpert eine nackte, verstört wirkende junge Frau nächtens durch eine menschenleere Unterführung an der Kamera vorbei, die mit einem Schwenk ihrer Bewegung folgt. Dann ist für Momente zu erkennen, dass ihr Rücken großflächig enthäutet wurde und eine einzige offene Wunde ist. Damit nicht genug: Sekundenbruchteile später wird die Frau von einem Bus erfasst, aus dem Bild gerissen. Der Film lässt die Zuschauer mit dieser pointierten Exposition zunächst allein und setzt mit einer anderen Geschichte neu ein. Bei einer Razzia in einem Technoclub kann sich ein junger Mann nur knapp seiner Festnahme en

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