Tragikomödie | Island/Deutschland/Dänemark 1999 | 92 Minuten

Regie: Ragnar Bragason

24 Stunden im Leben einer Familie aus Reykjavik: In drei Episoden wird erzählt, wie sich Großvater, Tochter und Enkelin aus dem Netz der Einsamkeit zu befreien versuchen und darauf hoffen, dass ihre jeweilige Liebe erwidert wird. Als Tragikomödie angelegt, steuert die episodische Geschichte allzu oft ins Possenhafte. Die Figuren agieren derb und überdreht, werden entweder als Einfaltspinsel in Szene gesetzt oder als grobe Karikatur, sodass das Interesse an ihnen entweder gar nicht aufkommt oder rasch erlahmt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
FIASKO
Produktionsland
Island/Deutschland/Dänemark
Produktionsjahr
1999
Regie
Ragnar Bragason
Buch
Ragnar Bragason
Kamera
August Jakobsson
Musik
Bardi Jóhansson
Schnitt
Sigvaldi J. Kárason
Darsteller
Margret Akadóttir (Steingerdur) · Róbert Arnfinnsson (Karl) · Björn Jórundur Fridbjörnsson (Hilmar) · Silja Hauksdóttir (Júlia) · Kristbjörg Kjeld (Gömul)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Tragikomödie

Heimkino

Verleih DVD
Starmedia (1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
In Reykjavik ist es Februar und eiskalt. So kalt, dass selbst Atem kein Autoschloss auftauen kann. Der Versuch von Großvater Karl mündet gar in ein Fiasko: Mit seinen Lippen bleibt der Alte am Auto kleben, mitten auf der Straße, und kann sich nur vor einem vorbeifahrenden Wagen retten, indem er sich mit aller Gewalt von der Tür losreißt. Karls Lippen bluten; er muss ins Krankenhaus; aber das ist nicht das Ende aller Schrecken, sondern erst der Anfang: Das Unheil nimmt immer größere Dimensionen an.

Doch Ragnar Bragason erzählt in seinem Spielfilmdebüt nicht nur von den Irrungen und Wirrungen des Greises. Bei ihm sind alle Figuren, von denen Karl umgeben ist, im alltäglichen Wahnsinn gefangen und stolpern unschuldig und schuldig zugleich von eine

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