Dina - Meine Geschichte

Drama | Dänemark/Norwegen/Frankreich/Schweden/Deutschland 2002 | 103 Minuten

Regie: Ole Bornedal

Ein kleines Mädchen verliert Ende des 19. Jahrhunderts durch einen Unfall seine Mutter und gibt sich die Schuld daran, was von da an ihr ganzes Leben überschattet. Vor allem seine Beziehungen zu anderen Menschen bleiben sehr kalt, bis es sich in einen jungen Russen verliebt. Die in beeindruckender Landschaft gefilmte Lebensgeschichte verstört mit grausamen Szenen und subtilen zeitlichen Brüchen. Die Adaption eines norwegischen Bestsellers fesselt durch eine überzeugende visuelle und atmosphärische Umsetzung sowie die überragende Hauptdarstellerin, auch wenn nicht alle Handlungsstränge immer nachvollziehbar sind. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
JEG ER DINA | JAG ÄR DINA | DINA
Produktionsland
Dänemark/Norwegen/Frankreich/Schweden/Deutschland
Produktionsjahr
2002
Regie
Ole Bornedal
Buch
Jonas Cornell · Ole Bornedal
Kamera
Dan Laustsen
Musik
Marco Beltrami
Schnitt
Thomas Krag · Molly Malene Stensgaard
Darsteller
Maria Bonnevie (Dina) · Gérard Depardieu (Jacob) · Christopher Eccleston (Leo) · Bjørn Floberg (Dinas Vater) · Pernilla August (Dinas Mutter)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
epix (16:9, 2.35:1, DD2.0 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Es ist Nacht. Von oben sieht man in Nahaufnahme das blasse Gesicht eines schlafenden Mädchens. Klagende, dissonante Geigentöne liegen über der Szene. Draußen tobt ein Gewitter, dessen grelle Blitze das Dunkel durchzucken. Plötzlich schlägt das Mädchen die Augen auf. Blitzartig wird, ohne erkennbaren Zusammenhang, das Bild eines verbrannten Körpers sichtbar. Das Fenster gegenüber dem Bett des Kindes wird vom Wind aufgedrückt, weiße Vorhänge wehen ins Zimmer. Von außerhalb sieht die Kamera zu, wie das Kind aufsteht und ans Fenster tritt – als wären dort Augen, die ins Zimmer sehen. Noch einmal zeigt ein „Flash cut“ die verbrannte Gestalt. Ist es ein Geist? Eine Vision? „Dina – meine Geschichte“ beginnt mit klassischen Elementen des Horrorfilms. Zwar folgt in der nächsten Szene der Trost: Die Mutter taucht auf und beruhigt ihr Kind. Man sieht Ausschnitte aus dem friedlichen Leben der kleinen Dina, die mit Mutter, Vater und Dienerschaft Ende des 19. Jahrhunderts auf einem Hof in Norwegen lebt. Aber der Horror kehrt wieder, diesmal bei Tageslicht: Dinas Mutter verliert auf schreckliche Weise das Leben, als im Waschhaus ein Trog mit heißer Lauge auf sie kippt und tö

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