Der kleine Scheißer

Komödie | Frankreich/Spanien 2003 | 89 Minuten

Regie: Patrick Alessandrin

Ein ehemaliger Architekturstudent wird als Baby des verhassten Chefs einer Baufirma wiedergeboren und macht ihm das Leben zur Hölle. Die ohne jedes Feingefühl inszenierte Komödie verschenkt ihr satirisches Potenzial durch platte Gags und enttäuscht sowohl dramaturgisch als auch inszenatorisch. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
MAUVAIS ESPRIT | MALA LECHE
Produktionsland
Frankreich/Spanien
Produktionsjahr
2003
Regie
Patrick Alessandrin
Buch
Laurent Chouchan
Kamera
Javier Aguirresarobe
Musik
Loïc Dury · Christophe Minck
Schnitt
Yann Malcor
Darsteller
Thierry Lhermitte (Vinvent Porel) · Ophélie Winter (Christèle Porel) · Maria Pacôme (Schwiegermutter) · Leonor Watling (Carmen) · François Levantal (Freddy)
Länge
89 Minuten
Kinostart
20.01.2005
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 frz./dt.)
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Diskussion
Noch ist der „Babyfilm“ kein eigenes Spielfilm-Genre, aber selbst wenn dem so wäre, könnte man „Der kleine Scheißer“ wohl kaum dazurechnen. Denn lieb, süß, familienfreundlich und unbeholfen wie sonst erweist sich hier das Kleinkind wirklich nicht. Allerdings ist es auch gar kein Baby, sondern ein Erwachsener, den zwei gut meinende Engel zur Wiedergeburt in einen Babykörper stecken, damit dieser Rache an einem Mann nehmen kann, der ihm bitter Unrecht tat. Dies klingt nicht nur hilflos abstrus, sondern ist auch noch ohne jedes Feingefühl inszeniert, was selbst jenen nicht verborgen bleiben wird, die es lustig fanden, dass in „Kuck mal, wer da spricht“ (fd 28 281) ein Baby aus dem Off das Geschehen komm

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