Wächter der Nacht - Nochnoi Dozor

- | Russland 2004 | 114 Minuten

Regie: Timur Bekmambetov

Die Mächte des Lichts und der Finsternis halten sich seit dem Mittelalter an einen Pakt, der jedem sein Territorium sichert. Als dieses Bündnis in der Gegenwart gebrochen wird, entbrennt in Moskau ein apokalyptischer Kampf, in dem ein (Anti-)Held und ein kleiner Junge eine wichtige Rolle spielen. Erster Teil einer Trilogie, mit der das russische Kino den Sprung ins internationale Blockbuster-Geschäft schaffte. Als überladener Fantasy-Trash unterscheidet sich der Film zwar von vergleichbarer Hollywood-Hochglanzprodukte, wirkt mit seiner verworrenen Story und der dick aufgetragenen Schmuddeligkeit aber eher enervierend als kultverdächtig. (Fortsetzung: "Wächter des Tages", 2006) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
NOTSCHNOI DOSOR | NOCHNOY DOZOR
Produktionsland
Russland
Produktionsjahr
2004
Regie
Timur Bekmambetov
Buch
Timur Bekmambetov · Sergej Lukianenko
Kamera
Sergej Trofimow
Musik
Juri Potejenko
Schnitt
Dimitri Kiseljow
Darsteller
Konstantin Chabenski (Anton Godoretski) · Wladimir Menschow (Geser) · Valeri Solotuchin (Vampir, Kostjas Vater) · Maria Poroschina (Swetlana) · Galina Tunina (Olga)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Fox (1:1.85/16:9/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Zunächst einmal ist „Wächter der Nacht“ kein Film, sondern ein Phänomen: Der erste ernsthafte Schritt des russischen Kinos ins globalisierte Blockbusterland. Mit etwa vier Millionen Dollar vergleichsweise billig, für russische Verhältnisse aber sündteuer produziert, ist dies ein auf internationale Verwertbarkeit hin designtes Industrieprodukt, präzise nach jenem dreiteiligen Schema entworfen, dem auch die „Lord of the Rings“- und „Star Wars“-Filme verpflichtet waren: Auf „Wächter der Nacht“ folgen „Wächter des Tages“ (er startet in Russland zeitgleich zum deutschen „Wächter der Nacht“- Start) und schließlich „Wächter der Dämmerung“, beide gleichfalls nach den Romanvorlagen von Sergei Lukjanenko, gedreht und geschrieben vom 44-jährigen Timur Bekmambetov, der sich bisher eher durch Werbefilme hervortat – und die rundum misslungenen Filme „Gladiatrix“ und „Escape from Af

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