Drama | USA/Norwegen 2005 | 94 Minuten

Regie: Bent Hamer

Momentaufnahmen aus dem Leben eines Schriftstellers, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält, dessen eigentliche Leidenschaft aber den Frauen und dem Alkohol gilt. Die nach dem gleichnamigen Roman von Charles Bukowski gestaltete Charakterstudie begnügt sich mit der Beschreibung eines nonkonformistischen Lebensentwurfs, dessen Ziellosigkeit auch zu Widerspruch reizt. Die ruhige Erzählhaltung, die jede Verklärung vermeidet und die grandios aufspielenden Darsteller nehmen trotz Klischees für den Film ein. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
FACTOTUM
Produktionsland
USA/Norwegen
Produktionsjahr
2005
Regie
Bent Hamer
Buch
Bent Hamer · Jim Stark
Kamera
John Christian Rosenlund
Musik
Kristin Asbjørnsen
Schnitt
Pal Gengenbach
Darsteller
Matt Dillon (Henry Chinaski) · Lili Taylor (Jan) · Fisher Stevens (Manny) · Marisa Tomei (Laura) · Didier Flamand (Pierre)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Diskussion
Man könnte meinen, das Kino käme vom Mythos des verkannten Schriftsteller-Genies nicht los. Wie schon in Barbet Schroeders „Barfly“ aus dem Jahr 1987 ist es wieder Charles Bukowski, der die Vorlage für das Lebensgefühl eines abgestürzten Trinkers liefert. Die Geschichte um Henry Chinaski variiert noch einmal die bekannten Ingredienzien eines typischen „poète maudit“- Stoffes und langweilt dennoch nicht. Das liegt an der wunderbar unprätentiösen und von subtiler Komik geprägten Regie des norwegischen Regisseurs Bent Hamer, der schon mit seiner Einsame-Männer-Ballade „Kitchen Stories“ mehr als überzeugte. „Factotum“ basiert auf der gleichnam

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