The Fog - Nebel des Grauens (2005)

Horror | Kanada/USA 2005 | 100 Minuten

Regie: Rupert Wainwright

Auf einer kleinen, der nordkalifornischen Küste vorgelagerten Insel lastet ein Fluch. Während des 125. Gründungsjubiläums eines kleinen Ortes kommt es zu übernatürlichen Vorkommnissen: Unheimliche Gestalten aus dem Nebel nehmen Rache an den Nachfahren der Gründungsväter. Uninspiriertes Remake von John Carpenters "The Fog - Nebel des Grauens" (1979), das mit plakativen Schockeffekten unlogische Handlungselemente überzeichnet.

Filmdaten

Originaltitel
THE FOG
Produktionsland
Kanada/USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Rupert Wainwright
Buch
Cooper Layne
Kamera
Nathan Hope
Musik
Graeme Revell
Schnitt
Dennis Virkler
Darsteller
Tom Welling (Nick Castle) · Maggie Grace (Elizabeth) · Selma Blair (Stevie Wayne) · DeRay Davis (Spooner) · Rade Serbedzija (Blake)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Horror

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit sieben im Film nicht verwendeten Szenen (14 Min.). Die auf DVD erschienene "Extended Version" ist identisch mit der nicht auf "PG-13" heruntergekürzten amerikanischen Langfassung des Films. Sie unterscheidet sich zur auch in Europa ins Kino gekommenen etwa dreieinhalb Minuten kürzeren "PG-13"-Fassung nicht nur durch Gewalt-Schnitte, sondern auch durch mitunter unterschiedliche dramaturgisch bedingte Schnitte und Handlungszusätze. Sowohl die gekürzte Kinofassung als auch die DVD erhielten dieselbe Altersfreigabe.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Der amerikanische Transzendentalist Ralph Waldo Emerson betonte im 19. Jahrhundert, dass die gewohnte Umgebung durch die Beschleunigung einer Kutschfahrt oder ein Blick kopfüber durch die Beine auf besondere Weise entfremdet wird. Dieser Perspektivwechsel ermögliche es, das scheinbar Vertraute ästhetisch neu zu erleben. Eine ähnliche Erfahrung machte sich John Carpenter zu eigen, als er sich 1979 dem Thema „Nebel“ als Sinnbild der Verfremdung für einen Gruselfilm widmete. Neben der Orientierungslosigkeit der sich im Nebel verirrenden Charaktere bezog die Kinematografie ihren besonderen Charme aus dem plötzlichen Auftauchen und – durch Umkehrung der Projektionsrichtung – dem

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren