The Da Vinci Code

4K UHD. | USA 2006 | 148 (DVD auch 167) Minuten

Regie: Ron Howard

Basierend auf dem Bestseller "Sakrileg", erzählt der "religiöse Thriller" von einem Symbolforscher, der in eine Jahrhunderte alte religiöse Intrige verwickelt wird. Das "Geheimnis", um das es dabei geht, stützt sich auf die spekulative Annahme, Jesus habe mit Maria Magdalena ein Kind gezeugt. Ein in seinen Thesen absurder, dennoch durchaus unterhaltsamer Film, der seine Geschichte aus dem Fundus von fragwürdigen Verschwörungstheorien speist und trotz seiner Nähe zum Mainstream-Kino durch die Leistung des Hauptdarstellers eine ganz eigene Prägung erhält. (DVD-Titel: "The Da Vinci Code: Sakrileg") - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE DA VINCI CODE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Ron Howard
Buch
Akiva Goldsman
Kamera
Salvatore Totino
Musik
Hans Zimmer
Schnitt
Daniel P. Hanley · Mike Hill
Darsteller
Tom Hanks (Robert Langdon) · Audrey Tautou (Sophie Neveu) · Ian McKellen (Sir Leigh Teabing) · Alfred Molina (Bischof Aringarosa) · Jürgen Prochnow (André Vernet)
Länge
148 (DVD auch 167) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
4K UHD. | Literaturverfilmung | Thriller

Heimkino

Die Standard Edition enthält die Kinofassung (143 Min.), aber keine bemerkenswerten Extras. Die Special Edition (2 DVDs) enthält ausschließlich den um 24 Min. verlängerten Director's Cut (167 Min.). Das Bonusmaterial besticht durch ein 20-seitiges informatives Booklet sowie die erschöpfend informativen, mehrteiligen Dokumentationen zum Film (über 105 Min.). Die Special Edition ist mit dem "Silberling" 2006 ausgezeichnet. Die BD steigert die Fülle des Bonusmaterials u.a. mit einem partiellen Audiokommentar des Regisseurs. Die BD ist mit dem "Silberling" 2009 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Am Anfang steht die schönste Sequenz des Films: Durch die Galerie des Louvre hetzt ein Mann in Todesangst, verfolgt von einem bedrohlichen Schatten. Die Kamera gleitet über die Gemälde, streift kurz die Enthauptung Johannes des Täufers, zeigt dämonische Gesichter, Engelsaugen, zahlreiche Versatzstücke der abendländischen Malerei. Dann dröhnt nach einem kurzen Wortwechsel zwischen Mörder und Opfer ein Schuss, man sieht das hervorquellende Blut. Im Gegenschnitt tritt Symbolforscher Robert Langdon zu einem Vortrag aufs Podium und schenkt sich ein Glas Wasser ein. Blut und Wasser sind als Leitmotive bereits in der Eröffnung präsent, und schon legt der Harvard-Professor in einer genialen Didaktik der Symboldeutung die entscheidende Spur. Die Detailansicht vom Kind im Mutterschoß ist nicht Maria mit dem Jesuskind, sondern die Darstellung einer ägyptischen Gottheit; der Dreizack gehört nicht dem Teufel, sondern Poseidon. So wird man belehrt, dass religiöse Symbole nur im Kontext ihre Bedeutung erhalten – ansonsten sind sie beliebig. Während dieses lehrreichen Prologs stirbt Jacques Saunière in der Galerie des Louvre und zeichnet vor seinem Tod mit dem eigenen Blut ein Pentagramm auf seine Brust. Das Rätselspiel kan

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