Night of the Shorts: Jung, frech, verliebt

- | Belgien/Deutschland/Schweiz 2002-2005 | 75 Minuten

Regie: Kaat Beels

Zusammenstellung von vier Kurzfilmen um junge Frauen, deren Leben mehr oder weniger drastischen Umbrüchen unterworfen ist. Während drei Filme um den Themenkomplex Liebe kreisen, fällt der vierte um Leihmutterschaft und Mutterliebe sowohl thematisch als auch inszenatorisch positiv aus dem Rahmen. Eine nicht durchgängig überzeugende Kurzfilmrolle, zugleich aber der lobenswerte Versuch, das Genre einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (1. "Cologne" von Kaat Beels, 2. "Blind" von Saskia Jell, 3. "Einfach so bleiben" von Sven Taddicken, 4. "Floh!" von Christine Wiederkehr) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Belgien/Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2002-2005
Regie
Kaat Beels · Saskia Jell · Sven Taddicken · Christine Wiederkehr
Buch
Kaat Beels · Saskia Jell · Max Cutler · Sven Taddicken · Dave Tucker
Kamera
Micha Douwes · Florian Emmerich · Daniela Knapp · Filip Zumbrunn
Musik
Philipp Kölmel · Putte · Longjumpmin · Balz Bachmann · Jaqueline Brutsche
Schnitt
Yoohan Leyssens · Cosima Schnell · Sven Taddicken · Cécile Welter
Darsteller
Sara De Roo · Geert Van Rampelberg · Noa Lukas · Florian Wagner · Aaron Hildebrand
Länge
75 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Dass es der Kurzfilm nicht leicht hat, ist wahrlich eine Binsenweisheit. Jenseits spezieller Festivals erblicken nur wenige Produktionen dieses Genres in Kino und Fernsehen das Licht einer breiten Öffentlichkeit. So ist das Bemühen der Kölner Firma „W-Film“, mehrere Kurzfilme thematisch zu bündeln, um sie unter dem Label „Night of the Shorts“ in die Kinos zu bringen, ein verdienstvolles Unterfangen. Das neue Programm vereint vier Filme von einer Länge zwischen 15 und 23 Minuten, in deren Mittelpunkt junge Frauen agieren, die vor mehr oder minder drastischen Umbrüchen in ihren Lebensläufen stehen. In „Cologne“ der niederländischen Regisseurin Kaat Beels verbringt Alex mit ihrem Liebhaber Frank eine Nacht in einem Hotel am Meer. Gegenüber Ehefrau und Kindern hat er eine Dienstreise nach Köln vorgeschützt, aber im Handy-Zeitalter werde

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