Die Könige der Nutzholzgewinnung

Komödie | Deutschland 2006 | 97 Minuten

Regie: Matthias Keilich

Nach zwölf Jahren in der Fremde kehrt ein liebenswerter Hallodri in sein 700-Seelen-Dorf im Harz zurück und versucht, die arbeitslosen Ex-Waldarbeiter aus ihrer Nachwende-Lethargie zu reißen. Die leichtgewichtige Komödie bemüht sich trotz vieler angerissener Probleme nicht sonderlich um Tiefe, führt aber durch klischeehafte Übertreibungen längst abhanden gekommene Männlichkeitsideale und romantische Naturvorstellungen auf unterhaltsame Weise ad absurdum. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Matthias Keilich
Buch
Khyana el Bitar · Matthias Keilich
Kamera
Henning Stirner
Musik
Neil Filby · Doreen Kutzke
Schnitt
Gergana Voigt
Darsteller
Bjarne Mädel (Krischan) · Frank Auerbach (Ronnie) · Sven Merting (Bert) · Peter Sodann (Eberwirt) · Christina Grosse (Ellen)
Länge
97 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Hauptdarsteller Bjarne Ingmar Mädel und Peter Sodann sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen, inklusive eines alternativen Filmanfangs.

Verleih DVD
Neue Visionen (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
In der Dorfkneipe des Ortes Tanne im Harz herrscht Lethargie. Gelangweilt schichtet der Eberwirt seine Mindereinnahmen von einer Zigarrenkiste in die andere um, während seine Schnapstrinker den Mund nicht aufkriegen. Der Stammtisch schweigt. Wohl könnte man über Langzeitarbeitslosigkeit, brachliegendes Familienglück und sexuelle Not jammern. Während jedoch die Frauen von Tanne sich in einer Country-Tanzgruppe allein amüsieren und die Männer auch in der Arbeitswelt mit Improvisationsgeschick abgehängt haben, lassen die Herren der Schöpfung sprach- und tatenlos die Köpfe hängen. Ein Retter muss her. Der trägt Sechstagebart, ein rotkariertes Holzfällerhemd, heißt Krischan – und ist gar nicht willkommen in Tanne. Der verlorene Sohn des Dorfes tritt nach zwölf Jahren Abwesenheit unvermittelt auf den Plan und redet viel. Seine Berichte vom Holzfällerglück in Übersee, vom Leben und Sägen in den weiten kanadischen Wäldern klingen freilich zu schön, um wahr zu sein. Da praktisch alle Männer im Dorf noch mit ihrem Schicksal als arbeitslose Ex-Waldarbeiter hadern, fällt die Begrüßung des Aufschneide

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