Bordertown

Thriller | USA/Großbritannien 2006 | 112 Minuten

Regie: Gregory Nava

In einer mexikanischen Grenzstadt, in der Fabrikarbeiterinnen für Billiglöhne Unterhaltungselektronik für den nordamerikanischen Markt herstellen, werden jährlich zahllose Frauen überfallen, vergewaltigt und ermordet. Als eines der Opfer mit dem Leben davonkommt, macht sich eine aus Chicago angereiste Reporterin an die Aufklärung der Verbrechen. Der auf Tatsachen basierende Thriller will Kritik am globalisierten Kapitalismus üben und für das Los der Frauen in dieser Region sensibilisieren, unterläuft seine gute Absicht aber durch viele Unstimmigkeiten und massive Klischees. Unterm Strich bleibt nicht mehr als eine mit Stars besetzte Telenovela. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BORDERTOWN
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2006
Regie
Gregory Nava
Buch
Gregory Nava
Kamera
Reynaldo Villalobos
Musik
Graeme Revell
Schnitt
Padraic McKinley
Darsteller
Jennifer Lopez (Lauren Fredericks) · Antonio Banderas (Diaz) · Martin Sheen (George Morgan) · Maya Zapata (Eva) · Juan Diego Botto
Länge
112 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Thriller

Heimkino

Verleih DVD
Falcom (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Ein Raubtier geht in der mexikanischen Grenzstadt Juárez um. Es reißt jede Nacht ein Opfer, immer sind es junge Frauen, und die meisten von ihnen arbeiteten für kleines Geld in den Fabriken großer Unternehmen. Heute hat sich das Raubtier Teresa ausgeguckt, die gerade ihren Platz am Fließband verlässt und mit einem der vielen Firmenbusse in die nächtliche Stadt fährt. Sie kauft ein Spielzeug, biegt in eine dunkle Gasse ein und wird plötzlich von einer ebenso dunklen Gestalt verfolgt. Teresa flieht über die Straße in einen zweiten Bus, der sie dann jedoch nicht nach Hause bringt, sondern geradewegs in die Fänge eines Mörders. Auf einer abgelegenen Halde vergeht er sich an ihr, während sein Helfershelfer ihm in aller Ruhe zusieht. Als der Peiniger Teresa tot wähnt, hinterlässt er als Signatur einen Biss in ihrer Brust. Natürlich könnte dies auch der Auftakt zu einer Serienmörderfabel sein, doch Gregory Nava lässt von Anfang an keinen Zweifel daran, dass das Monstru

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