Schöner Leben

- | Deutschland 2006 | 108 Minuten

Regie: Markus Herling

Die Probleme und Krisen einiger Menschen in Berlin lösen sich am Heiligabend vorübergehend in Wohlgefallen auf. Der sich sozialkritisch gebende, aber allzu stereotyp entwickelte Episodenfilm beleuchtet emotionale wie ökonomische Probleme der Personen, bleibt dabei in Klischees stecken und entfaltet trotz kurioser Wendungen nur wenig Originalität. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Markus Herling
Buch
Markus Herling
Kamera
Peter Steuger
Musik
Beni Reimann
Schnitt
Anna Kappelmann
Darsteller
Karin Düwel (Sieglinde Hüske) · Klaus Gehrke (Otto Gerke) · Susanne Ugé (Elke Neumann) · Ruth Krüger-Willkomm (Simona Neumann) · Joel Eisenblätter (Denis Neumann)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Das deutsche Hartz-IV-Kino blüht immer noch, wogegen nichts zu sagen wäre, würden die wild sprießenden Blüten nicht immer unansehnlicher geraten. Inzwischen ist es soweit, dass manche Filmemacher glauben, es reiche, die sozialkritischen Episodenfilme der letzten Jahre zu recyceln, um auf der sicheren Seite zu bleiben. „Schöner Leben“ ist der Gipfel an Einfallslosigkeit, denn von „Das Leben ist eine Baustelle“ (fd 32448) über „Nachtgestalten“ (fd 33797) bis zu „Stadtgespräch“ (fd 31578) bietet die anbiedernde Wundertüte nichts, was man nicht auch schon in „Im Schwitzkasten“ (fd 37531), „Komm näher“ (fd 37523) od

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