Keller - Teenage Wasteland

- | Österreich/Deutschland/Italien 2005 | 92 Minuten

Regie: Eva Urthaler

Zwei frustrierte Jugendliche mit Tendenzen zu emotionaler und sozialer Verwahrlosung verschleppen eine junge Supermarkt-Verkäuferin in eine Fabrikhalle, wo der eine auf Sex mit dem Opfer aus ist, während sein schwuler Kumpel eher Zärtlichkeiten mit dem Schulfreund austauschen will. Ein katastrophaler Film, der bedenkenlos Folter und Demütigung mit Verlangen und Zärtlichkeit in Verbindung bringt und bar jeder Lebenswirklichkeit Vergewaltigungsfantasien in den Rahmen eines vorgeblichen Jugend- und Coming-out-Films stellt.

Filmdaten

Originaltitel
KELLER - TEENAGE WASTELAND
Produktionsland
Österreich/Deutschland/Italien
Produktionsjahr
2005
Regie
Eva Urthaler
Buch
Eva Urthaler
Kamera
Alfio Contini
Musik
Gerhard Potuznik
Schnitt
Gergana Voigt
Darsteller
Ludwig Trepte (Paul) · Sergej Moya (Sebastian) · Elisabetta Rocchetti (Sonja) · Georg Friedrich (Chris) · Birgit Doll (Pauls Mutter)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16

Heimkino

Verleih DVD
Pro-Fun (16:9, 1.78:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Sexuelle Verwirrungen, Langeweile, emotionale Verwahrlosung und Gewaltfantasien in der Pubertät – dies darzustellen, haben schon viele (auch deutsche) Filme versucht. „Keller – Teenage Wasteland“ versucht all diese Themen in einen einzigen Film zu packen. Langeweile, Gewalt und Frust über die eigenen schwulen Neigungen treiben offenbar den 16-jährigen Sebastian an; emotionale und soziale Verwahrlosung kennzeichnen seinen Kumpel Paul. Bei Sebastian kann man diesen Hintergrund bestenfalls vermuten, nur die Zuneigung zu Paul kann man sehen. Bei diesem wiederum sieht die Verwahrlosung so aus, dass die Wohnung in trübe

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