Drama | Deutschland 2007 | 107 Minuten

Regie: Dennis Gansel

Der Lehrer einer höchst durchschnittlichen Klasse gerät in eine nicht nur pädagogische Zwickmühle, als sich seine Schüler während einer Projektwoche zum Thema "Autokratie" seinen Forderungen bedenkenlos unterordnen und sich schließlich in Belangen solidarisieren, die zuvor kaum wahrgenommen wurden. Die Verfilmung eines amerikanischen Jugendbuch-Bestsellers hinterfragt im Rahmen einer spannenden Geschichte gleichgeschaltetes Verhalten und stellt das Für und Wider einer solchen Geisteshaltung zur Disposition. Dabei liefert der Film keine Antworten, sondern fordert zur Auseinandersetzung auf. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Dennis Gansel
Buch
Dennis Gansel · Peter Thorwarth
Kamera
Torsten Breuer
Musik
Heiko Maile
Schnitt
Ueli Christen
Darsteller
Jürgen Vogel (Rainer Wenger) · Frederick Lau (Tim) · Max Riemelt (Marco) · Jennifer Ulrich (Karo) · Christiane Paul (Anke Wenger)
Länge
107 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras der Standard Edition umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Co-Drehbuchautors, der Produzenten und des Hauptdarsteller Jürgen Vogel sowie das gekürzte Videotagebuch von Dennis Gansel (28 Min.). Die Premium Edition (2 DVDs) präsentiert eine mustergültige pädagogische Aufbereitung des Films und seines Themas und überzeugt zudem durch das längere Videotagebuch von Dennis Gansel (41 Min.), ein kommentiertes Feature mit 20 im Film so nicht verwendeten Szenen (23 Min.), einem kommentierten alternativen Filmende (7 Min.) sowie Storyboards. Die BD ist in Bezug auf das Bonusmaterial weitgehend mit der Premium Edition identisch. Die Premium Edition und die BD sind mit dem Silberling 2008 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Constantin/Highlight (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin/Highlight (16:9, 2.35:1, dts-HD dt., PCM dt.)
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Diskussion
Gruppen, Gemeinschaften und Gesellschaften – es ist die Befindlichkeit eines Individuums innerhalb einer organisierten Form, die Regisseur Dennis Gansel ganz besonders zu interessieren scheint. Immer geht es in seinen Filmen um Gruppendynamik, Machtverhältnisse, Verführung und Anerkennung. Immer geht es um Zivilcourage und Selbstbewusstsein und um die Fähigkeit, für seine eigenen Überzeugungen auch gegenüber einer breiten Mehrheit einzutreten. Schon in seinem Spielfilmdebüt „Das Phantom“ (2000) – erstaunlicherweise eine Produktion des Privatsenders ProSieben, einer der besten TV-Filme der letzten Jahre – untersuchte er die bundesrepublikanische Gesellschaft und ließ einen Polizisten (Jürgen Vogel) eine staatsverschwörerische RAF-Theorie aufdecken. Spielt Vogel hier noch eine Opferrolle, einen Menschen, der z

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