Ponyo - Das große Abenteuer am Meer

Zeichentrick | Japan 2008 | 101 Minuten

Regie: Hayao Miyazaki

Ein Goldfischmädchen träumt davon, ein Mensch zu werden, was ihm mit Hilfe magischer Kräfte auch gelingt. Es freundet sich mit einem Fischerjungen an und möchte bei ihm bleiben, doch seine Kräfte lösen Naturkatastrophen aus, die das Dorf ihres Freundes bedrohen. Freie Adaption von Hans Christian Andersens Märchen "Die kleine Meerjungfrau" als zeichnerisch schlichtes Anime, dessen fantasievolle Gestaltung umso nachdrücklicher ein Leben im Einklang mit der Natur und die Achtung vor der Schöpfung anmahnt. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
GAKE NO UE NO PONYO
Produktionsland
Japan
Produktionsjahr
2008
Regie
Hayao Miyazaki
Buch
Hayao Miyazaki
Kamera
Atsushi Okui
Musik
Joe Hisaishi
Schnitt
Hayao Miyazaki · Takeshi Seyama
Länge
101 Minuten
Kinostart
16.09.2010
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Zeichentrick

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der "Studio Ghibli Collection" (2 DVDs oder 1 BD) enthält die gesammelten Storyboards und Konzeptzeichnungen in einer animierten Kompilation auf Spielfilmlänge (DVD: 96 Min. = BD: 100 Min.) sowie die Dokumentation "Die fünf Schöpfer von Ponyo" (50 Min.), die Kurzfeatures "Hayao Miyazaki im Interview" (15 Min.), "Produzent Toshio Suzuki im Interview" (30 Min.) und "Pressekonferenz: Vorstellung des Films Ponyo" (40 Min.). Die "Studio Ghibli Collection" (DVD oder BD) ist mit dem Silberling 2011 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD6.1 jap./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 1.85:1, dts-HDMA6.1 jap./dt.)
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Es ist nicht von dieser Welt: ein kleines Etwas, das sich scheu, aber doch mit dem festen Willen, Abenteuer zu erleben, aus der Sicherheit der Kinderstube hinaus ins offene Meer wagt. Eigentlich müsste es ein Goldfisch sein, hat aber schon jetzt etwas von einem kleinen „Meermädchen“ mit pummeligem Gesicht und rotem Haar; was daran liegen mag, dass sein Vater ein Zauberer und seine Mutter eine mächtige Meergöttin ist. - Eine Kritik von Jörg Gerle, FILMDIENST 19/2010.

Diskussion
Es ist nicht von dieser Welt: ein kleines Etwas, das sich scheu, aber doch mit dem festen Willen, Abenteuer zu erleben, aus der Sicherheit der Kinderstube hinaus ins offene Meer wagt. Eigentlich müsste es ein Goldfisch sein, hat aber schon jetzt etwas von einem kleinen „Meermädchen“ mit pummeligem Gesicht und rotem Haar; was daran liegen mag, dass sein Vater ein Zauberer und seine Mutter eine mächtige Meergöttin ist. Doch Brunhilde zieht es weg vom Meer, zum Land und zu seinen Bewohnern, den Menschen. So mag es eine glückliche Fügung sein, als Brunhilde, gefangen in einem Marmeladenglas, ohnmächtig an die Küste eines kleinen japanischen Fischerdorfs treibt, wo sich der fünfjährige Sosuke die Zeit zwischen Frühstück und der Fahrt zum Kindergarten mit seiner Mutter vertreibt. Gleich nach der Wiederbelebung scheint sich eine besondere Bindung zwischen dem winzigen Fischmädchen und

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