Avatar - Aufbruch nach Pandora

Science-Fiction | USA 2009 | 161 Minuten

Regie: James Cameron

Ein querschnittsgelähmter Söldner nimmt im 22. Jahrhundert auf einem fremden Planeten an einem Programm teil, bei dem sein Bewusstsein in einen künstlich gezüchteten Körper transferiert wird, der dem der humanoiden Ureinwohner entspricht. Dies soll dazu dienen, die Spezies für kolonialistische Ausbeutungspläne eines Konzerns gefügig zu machen, doch die Begegnung mit der fremden Welt und dem "ganzheitlichen" Denken und Handeln ihrer Bewohner verändert den Söldner nicht nur äußerlich. Ein fulminantes, visuell atemberaubendes Abenteuer-Märchen mit einer ausgefeilten Bildsprache sowie einem durchaus komplexen Hintergrund, der Mythisch-Religiöses ebenso wie existenzphilosophische Nachdenklichkeit und politische Skepsis in die berührende Fabel um den Kampf von Körper und Technik einfließen lässt. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
AVATAR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
James Cameron
Buch
James Cameron
Kamera
Mauro Fiore
Musik
James Horner
Schnitt
Steve R. Moore · John Refoua · Stephen Rivkin
Darsteller
Sam Worthington (Jake Sully) · Zoë Saldana (Neytiri) · Sigourney Weaver (Grace Augustine) · Stephen Lang (Col. Miles Quaritch) · Michelle Rodriguez (Trudy)
Länge
161 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Science-Fiction | Abenteuer

Heimkino

Die Standard Editionen mit der Kinofassung (DVD & BD) enthalten enttäuschenderweise keinerlei Bonusmaterial. Weitere Infos siehe unter Eintrag: "Avatar - Aufbruch nach Pandora (Extended Version)"

Verleih DVD
Fox (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Baumsamen, die wie bläulich-weiß schimmernde Quallen durch die Luft schwimmen, korallenfarbene Blütenkelche, die sich bei Berührung scheu ins Erdreich zurückziehen, sanft phosphoreszierende Pflanzen: Die Flora von Pandora sieht fast so aus, als läge die Oberfläche des von mächtigen Urwäldern bewachsenen Planeten am Grund eines Meeres. Die Tiefsee lässt James Cameron nicht los. Eigentlich ist „Avatar“, in dem es um die verwandelnde Begegnung eines menschlichen Söldners mit dem fremden Planeten geht, ein Widerspruch in sich: Das Avancierteste an Technologie, was die Filmbranche derzeit zu bieten hat – u.a. ein eigens für „Avatar“ entwickeltes stereoskopisches Kamerasystem zum dreidimensionalen Filmen der Realszenen –, wird für die Umsetzung einer Geschichte aufgeboten, in der die Harmonie zwischen Mensch (bzw. Humanoid) und Natur beschworen und einer technisierten, aggressiven Kultur gegenüber gestellt wird. Mit einem gewaltigen Aufwand an digitalen Effekten, deren Umsetzung das Budget des Films in astronomische Höhen trieb, wird ein Werk kreiert, das visuel

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