Und nebenbei das große Glück

- | Frankreich 2012 | 110 Minuten

Regie: James Huth

Ein bohèmehafter Jazz-Pianist mit einem ausschweifenden Nachtleben verliebt sich in die bourgeoise Mutter dreier Kinder, die mit ihrem zweiten Noch-Ehemann ein fragiles Arrangement hat. Cartooneske Regieeinfälle und eine halbwegs realistische Schilderung des Patchwork-Universums lockern das Korsett der romantischen Komödie zwar erfrischend auf, allzu häufig aber erschöpft sich der Film in bloßem Slapstick. Dem Hauptdarsteller gelingt es, manche Untiefe durch Humor zu umschiffen, gleichwohl beäugt der Film die Handlung mehr von außen als dass er sich auf die Konflikte des Paars einließe. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
UN BONHEUR N'ARRIVE JAMAIS SEUL
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2012
Regie
James Huth
Buch
Sonja Shillito · James Huth
Kamera
Stéphane Le Parc
Musik
Bruno Coulais
Schnitt
Joëlle Hache
Darsteller
Sophie Marceau (Charlotte Posche) · Gad Elmaleh (Sacha Keller) · François Berléand (Alain Posche) · Maurice Barthélémy (Laurent "Lolo" Helewa) · Michaël Abiteboul (Lionel Ronssin)
Länge
110 Minuten
Kinostart
20.09.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Der Traum von der einen großen Liebe beschäftigt das Kino nicht erst seit gestern. Und weil sich die Zeiten, die Welt und die Geschlechterrollen ändern, nicht aber das Liebesbedürfnis des Menschen, wird das Thema auch künftig genügend Stoff für unzählige Variationen bieten. Gleichwohl wirken viele Liebesfilme wie von gestern, weil sie von Beginn an durchschaubar sind; zu sehr schmeichelt das formelhafte Streben Richtung Happy End dem Publikum und füllt in der Folge den Geldbeutel der Investoren. An sich ist das nichts Verwerfliches und auch nicht zwingend realitätsfern; Paare, die ein Leben zusammen verbringen, gibt es ja auch heutzutage noch. Was im Kino zählt, ist freilich das „Wie“: Wie kann man die immer gleiche

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