Let My People Go!

Tragikomödie | Frankreich 2011 | 87 (24 B./sec.)/84 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Mikael Buch

Zunächst glücklich mit seinem Lebenspartner vereint, versinkt ein junger jüdischer Homosexueller aufgrund einer Reihe von Missgeschicken und Pannen in einem Chaos zwischenmenschlicher Dramen. Schrill-muntere Tragikomödie mit Parallelen zum filmischen Frühwerk von Pedro Almodóvar, in der die Schraube des Kitschig-Bizarren überdreht wird. Dabei nimmt der Film zwar durchaus amüsant, aber nicht allzu bissig jüdisches und schwules Leben selbstironisch auf die Schippe. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LET MY PEOPLE GO!
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2011
Regie
Mikael Buch
Buch
Mikael Buch · Christophe Honoré
Kamera
Céline Bozon
Musik
Éric Neveux
Schnitt
Simon Jacquet
Darsteller
Nicolas Maury (Ruben) · Carmen Maura (Rachel) · Jean-François Stévenin (Nathan) · Amira Casar (Irène) · Clément Sibony (Samuel)
Länge
87 (24 B./sec.)/84 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
04.10.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Tragikomödie
Diskussion
Am Anfang ist alles paradiesisch. Ruben und Teemu wachen beglückt lächelnd nebeneinander auf. Ruben schlüpft in seine Uniform als Postbote, schwingt sich aufs Rad und schwebt mit seligem Gesichtsausdruck durch sein finnisches „Pleasantville“. Ein gehegtes und gepflegtes Städtchen wie aus dem Modellbaukasten, mit sauberen Straßen und Rasenflächen, weißen Gartenzäunen und roten Schindeldächern, in knalligen Farben fotografiert und mit einem zuckersüßen Score übergossen. Dann das Drama. Ruben überreicht einem seiner Stammkunden fröhlich trällernd die Post. Der freundliche Herr quittiert den Empf

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