Die Vermessung der Welt

Abenteuerfilm | Deutschland/Österreich 2012 | 123 (24 B./sec.)/119 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Detlev Buck

Während der Naturforscher und Geograf Alexander von Humboldt am Ende des 18. Jahrhunderts den südamerikanischen Dschungel bereist, erforscht der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß in Göttingen Physik und Mathematik. Die abenteuerliche, mal melancholische, mal derb-komische Doppelbiografie beschreibt Stationen aus dem Leben zweier zeitgebundener "Einzelforscher", deren Vermessungserkundungen durchaus etwas Vermessenes haben, weil sie die Welt, nicht aber den Menschen erforschen. Solide gespielt und üppig ausgestattet, findet die Verfilmung des Romans von Daniel Kehlmann zu keiner eigenständigen Bildsprache und verharrt im Äußerlich-Illustrativen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DIE VERMESSUNG DER WELT
Produktionsland
Deutschland/Österreich
Produktionsjahr
2012
Regie
Detlev Buck
Buch
Daniel Kehlmann · Detlev Buck · Daniel Nocke
Kamera
Slawomir Idziak · Jana Marsik
Musik
Enis Rotthoff
Schnitt
Dirk Grau
Darsteller
Albrecht Abraham Schuch (Alexander von Humboldt) · Florian David Fitz (Carl Friedrich Gauß) · Jérémy Kapone (Bonpland) · Sunnyi Melles (Baronin von Humboldt) · Karl Markovics (Lehrer Büttner)
Länge
123 (24 B./sec.)/119 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
25.10.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Abenteuerfilm | Historienfilm | Literaturverfilmung
Diskussion
Als Alexander von Humboldt im südamerikanischen Dschungel einmal auf einen Jaguar stößt, dreht er sich vorsichtig um, geht langsam Schritt für Schritt los, um dann doch bald in panische Flucht zu verfallen. An Bord des rettenden Floßes entscheidet er sich später, die Ereignisse im Tagebuch so zu beschreiben, „wie sie sich hätten abspielen sollen: Er würde behaupten, sie wären zurück ins Unterholz gegangen, die Gewehre im Anschlag, doch ohne das Tier zu finden“. Es ist diese angenehm ironische Fallhöhe zwischen (angeblicher) Wirklichkeit und der Vorstellung, wie sie sein sollte, durch die der seinerzeit 30-jährige Daniel Kehlmann seinen „historischen“ Roman so attraktiv machte. Dabei bot er im Kern doch „nur“ zwei parallel verlaufende, sich erst spät berührende Lebenswege: Im Mittelpunkt steht die Forschungsreise des Naturforschers und Geografen Alexander von

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren