Die Männer der Emden

Kriegsfilm | Deutschland 2012 | Kino 116 BD/DVD 142 (= BD: 148) TV 179 (89 & 90) Minuten

Regie: Berengar Pfahl

Ein 50-köpfiger Landungszug des Kreuzers "Emden" überlebt im Jahr 1914 den Untergang seines Schiffs im Indischen Ozean und kämpft sich quer über den halben Globus bis nach Berlin zurück. Ein abenteuerlicher, historisch verbürgter Stoff, der ursprünglich mit großem Aufwand vor exotischen Kulissen als aufwändiger Fernsehfilm in Szene gesetzt wurde und nun in der erheblich gekürzten Kinoversion jeden epischen Atem vermissen lässt. Der episodische Reigen zielt vage auf eine Dekonstruktion des preußischen Kriegerethos, gelangt aber über kostümiertes "Edutainment" nicht hinaus. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Berengar Pfahl
Buch
Berengar Pfahl · Axel Ricke · Martin Hennig
Kamera
Erich Krenek
Musik
Matthias Raue
Schnitt
Annemarie Bremer
Darsteller
Sebastian Blomberg (Hellmuth von Mücke) · Ken Duken (Karl Overbeck) · Jan Henrik Stahlberg (Friedrich von Schulau) · Oliver Korittke (Ullrich Kluthe) · Sibel Kekilli (Salima Bey)
Länge
Kino 116 BD/DVD 142 (= BD: 148) TV 179 (89 & 90) Minuten
Kinostart
31.01.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Kriegsfilm | Abenteuer

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein ausführlich informierendes „Making of“ (85 Min.). Die Edition ist mit dem Silberling 2013 ausgezeichnet.

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
EuroVideo (16:9, 2.35:1, dts-HD dt.)
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Diskussion
Für die Nazis waren sie Helden, wie geschaffen, um auf die kommenden „Stahlgewitter“ einzustimmen. Ein Haufen ausgemergelter Marinesoldaten, die sich zu Beginn des Ersten Weltkriegs in einer unglaublichen Odyssee vom Indischen Ozean zurück ins Deutsche Reich gekämpft hatten. Einmal um die halbe Welt, gejagt von Engländern, Australiern und Franzosen, aufs Äußerste bedroht von den Elementen, oft dem Verdursten nahe, aber ebenso zäh wie fintenreich, was den Trupp einen Gewaltmarsch durch die arabische Halbinsel und blutige Kämpfe mit Beduinen überstehen ließ. Das war „Heldentum und Todeskampf“ (so der 1934 programmatisch umgemünzte Titel von Louis Ralphs Kriegsdrama „Kreuzer Emden“ bei seiner Wiedera

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