Drama | Großbritannien/Norwegen/Dänemark/Deutschland 2012 | 118 Minuten

Regie: Joachim Rønning

Im Jahr 1947 ließen sich Thor Heyerdahl (1914-2002) und fünf weitere Männer auf einem Balsa-Floß von Peru nach Polynesien treiben, um die These einer Besiedlung von Südamerika aus zu belegen. Der Film konzentriert sich im Bemühen, Spannung zu erzeugen, auf das Spektakuläre und Actionreiche der Überfahrt; zwischenmenschliche Konflikte oder psychologische Probleme werden nur vage angedeutet. Zwiespältig fällt auch die eindimensionale Charakterisierung Heyerdahls als moderner Held aus, der die Expedition unerschrocken plant und energisch in die Tat umsetzt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
KON-TIKI
Produktionsland
Großbritannien/Norwegen/Dänemark/Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Joachim Rønning · Espen Sandberg
Buch
Petter Skavlan
Kamera
Geir Hartly Andreassen
Musik
Johan Söderqvist
Schnitt
Per Erik Eriksen · Martin Stoltz
Darsteller
Pål Sverre Hagen (Thor Heyerdahl) · Anders Baasmo Christiansen (Herman Watzinger) · Gustaf Skarsgård (Bengt Danielsson) · Odd-Magnus Williamson (Erik Hesselberg) · Tobias Santelmann (Knut Haugland)
Länge
118 Minuten
Kinostart
21.03.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Abenteuer

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. die Dokumentationen: "Die wahre Geschichte zum Film" (49 Min.) und "Die Entstehung des Films" (45 Min.).

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
EuroVideo (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Schon der Name „Kon-Tiki“ ist ein Mythos der Moderne, die damit einhergehende Pazifiküberquerung im Jahre 1947 auf einem Floß von Peru nach Polynesien nicht minder. Thor Heyerdahl, Forscher und Abenteurer in einem, war sich der medialen Wirkung seiner Expedition sehr wohl bewusst. Über ein Funkgerät, dem einzigen modernen Hilfsmittel, das auf der Kon-Tiki erlaubt war, steuerte er persönlich die weltweite Berichterstattung. Ein Jahr später erschien ein 160-seitiger, in 67 Sprachen übersetzten Bestseller; gleichzeitig entstand auch ein dokumentarischer Filmbericht mit selbstgedrehten Amateuraufnahmen („Kon-Tiki“, fd 1585), der 1952 den „Oscar“ als bester Dokumentarfilm gewann. Sechs Jahrzehnte später

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