Die Bestimmung - Divergent

Science-Fiction | USA 2014 | 139 Minuten

Regie: Neil Burger

Eine junge Frau wächst in einer Zukunftsgesellschaft auf, deren Gesellschaftssystem auf einem rigiden Kastenwesen beruht. Die Einteilung der fünf unterschiedlichen Gruppierungen beruht auf Charaktereigenschaften. Die Protagonistin passt jedoch in keine der Schubladen. Der Science-Fiction-Film interessiert sich nur am Rand für die dystopische Vision; vorrangig rückt er die pubertären Befindlichkeiten der Hauptfigur ins Zentrum, die sich als einzigartiger Sonderling empfindet und beim Wechsel in eine andere Kaste überdies eine komplizierte erste Liebe erlebt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DIVERGENT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Neil Burger
Buch
Evan Daugherty · Vanessa Taylor
Kamera
Alwin H. Küchler
Musik
Junkie XL
Schnitt
Richard Francis-Bruce
Darsteller
Shailene Woodley (Beatrice "Tris" Taylor) · Theo James (Four) · Ashley Judd (Natalie Prior) · Zoë Kravitz (Christina) · Maggie Q (Tori)
Länge
139 Minuten
Kinostart
10.04.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Science-Fiction

Heimkino

Die Extras der DVD umfassen u.a. dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs sowie einen ebenfalls dt. untertitelbaren Audiokommentar der Produzenten Lucy Fisher und Douglas Wick. Die Extras der umfangreicheren BD enthalten zudem das Making-Of "Divergent wird lebendig" (47 Min.), acht weitere Kurzfeaturettes zu technischen Teilaspekten des Films (70 Min.) sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.). Die BD-Edition ist mit dem Silberling 2014 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Concorde/EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde/Eurovideo (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl./dt.)
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Diskussion
Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Das Science-Fiction-Kino bezieht deshalb seinen Reiz häufig daraus, utopische oder dystopische Spekulationen anzustellen. Letzteres bietet auch die in einer unbestimmten Zukunft spielende Bestsellerverfilmung „Die Bestimmung – Divergent“, doch scheint sie auffallend bemüht, die Genrepflicht des Zukunftsentwurfs schnell zu erledigen, um dem jugendlichen Zielpublikum sogleich zu versichern, dass auch kommende Generationen von den altbekannten Pubertätsturbulenzen heimgesucht werden. Der Film beginnt mit schaurig-schönen Hubschrauberaufnahmen, die Chicago in Ruinen zeigen, während die Protagonistin im Off einen Krieg erwähnt, dessen Hintergründe allerdings ebenso unklar bleiben wie der Zweck des gigantischen Elektrozauns, der die Stadt vom ausgetrockneten Michi

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