Dokumentarfilm | Deutschland 2014 | 90 Minuten

Regie: Chris Wright

Außergewöhnlicher Dokumentarfilm über Erlebnisse und Erfahrungen ostdeutscher Vikare während eines berufsbegleitenden Kurses am Predigerseminar in Wittenberg. Mittels eines mosaikartigen Geflechts aus Bildern und Tönen werden die Menschen wie der Ort zum Sprechen gebracht. Eine extrem reiche, äußerst kurzweilige Annäherung, die auf intime Weise ein differenziertes Bild der angehenden Pfarrer zeichnet und zugleich die großen religiösen Themen von Schuld und Versöhnung, Tod und Vergänglichkeit zum Klingen bringt. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Chris Wright · Stefan Kolbe
Buch
Chris Wright · Stefan Kolbe
Kamera
Stefan Kolbe
Musik
Andrea Falconiero · Tobias Hume
Schnitt
Chris Wright
Länge
90 Minuten
Kinostart
10.04.2014
Fsk
ab 0
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Salzgeber (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
„Zwei Dinge muss ein jeglicher für sich selbst schaffen – sein Glauben und sein Sterben“, schicken die beiden Dokumentaristen Chris Wright und Stefan Kolbe ihrem Film über evangelische Pfarrer in der Ausbildung voraus. Das Luther-Wort ist wie so vieles in diesem erstaunlichen Film ein Glücksgriff: präzise und offen zugleich, da es nicht nur auf zentrale Themen voraus weist, sondern neben der protestantischen Grundhaltung auch die der Filmemacher anklingen lässt. Denn die verstehen sich dezidiert als atheistisch und bringen das auch aktiv ein, was den sensiblen Porträts eine konstruktiv-neugierige, wohltuend moderne Distanz verleiht. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger ostdeutscher Vikare und Vikarinnen Ende 20, die nach Abschuss ihres Theologiestudiums erste Erfahrungen in der Praxis sammeln. Parallel zum Einsatz in den Gemeinden treffen sie sich im Prediger

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