Yves Saint Laurent (2014)

Biopic | Frankreich 2014 | 106 Minuten

Regie: Jalil Lespert

Nach dem Tod des französischen Mode-Designers Christian Dior (1905-1957) steigt dessen rechte Hand Yves Saint Laurent Ende der 1950er-Jahre zum neuen Shooting-Star der Haute Couture auf. Der biografische Film erzählt aus der Perspektive von Saint Laurents Lebenspartner Pierre Bergé, wobei er brav Stationen abhakt und eine versöhnliche Lesweise offeriert, die über die Schattenseiten des Lebemannes hinweg geht. Die gediegene Inszenierung setzt optisch wie akustisch auf gepflegtes Ambiente, in dem schöne Menschen nie die Contenance verlieren und Mode nicht mehr als „schönen Fummel“ darstellt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
YVES SAINT LAURENT
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2014
Regie
Jalil Lespert
Buch
Jacques Fieschi · Marie-Pierre Huster · Jalil Lespert
Kamera
Thomas Hardmeier
Musik
Ibrahim Maalouf
Schnitt
François Gédigier
Darsteller
Pierre Niney (Yves Saint Laurent) · Guillaume Gallienne (Pierre Bergé) · Laura Smet (Loulou de la Falaise) · Charlotte Le Bon (Victoire Doutreleau) · Marie de Villepin (Betty Catroux)
Länge
106 Minuten
Kinostart
17.04.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic

Heimkino

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Yves Saint Laurent gehörte zu den schillerndsten Persönlichkeiten des internationalen Modebetriebes. Kein Wunder, dass man ihn nun auch in einem Spielfilm würdigen will. Aber wie macht man das, wenn der Protagonist als Ikone längst unsterblich und sein Werk ebenso flüchtig wie omnipräsent scheint? Wie dramatisiert man ein Leben, das im Speziellen eigentlich nichts Besonderes war? Das Kind einer gut situierten Unternehmerfamilie war offen homosexuell, was in der Branche, in der er seine Bestimmung fand und in der Saint Laurent Maßstäbe setzte, nie ein Problem darstellte. Er war introvertiert und scheu, aber auch geltungssüchtig und egozentrisch; ein Zwiespalt, der für Künstler aus allen Disziplinen symptomatisch ist, die in der Öffentlichkeit Erfolge feiern. Er scharte (weibliche) Musen um sich und konnte sich auf eine starke „re

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